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Kubicki fordert Entlassung von RKI-Chef Wieler

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Von: Moritz Serif

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Wolfgang Kubicki fordert den Rücktritt von Lothar Wieler. (Archivfoto) © Philipp von Ditfurth / dpa

Die FDP hat für die schlecht Corona-Datenlage einen Schuldigen ausgemacht. Sein Name: Lothar Wieler. Für den RKI-Chef müsse es Konsequenzen geben.

Berlin – Der Expertenrat kam in seinem Corona-Bericht zum Schluss, dass die Datenlage zu schlecht sei, um die Maßnahmen zu bewerten. Wer trägt daran Schuld? Lothar Wieler, RKI-Chef, sagen FDP-Politiker. Wolfgang Kubicki fordert nun gegenüber der Welt personelle Konsequenzen.

„Es ist unausweichlich, dass Lauterbach den RKI-Präsidenten Wieler als Verantwortlichen dieser Misere entlässt“, verlangte der Politiker. Der Bericht bestätige, dass das RKI keine aussagekräftigen Daten gesammelt hätte. Daher sei nun ein „personeller Neuanfang“ nötig. Auch dürfe die Behörde nicht mehr vom Gesundheitsministerium abhängig sein.

Corona: FDP-Politiker Kubicki und Schäffler fordern Konsequenzen für RKI-Chef Wieler

„Herr Wieler ist offensichtlich nicht in der Lage, die Situation zu verbessern“, sagte FDP-Politiker Frank Schäffler. Es herrschten eklatante Mängel bei der „Datenlage und der wissenschaftlichen Begleitung der Pandemie“. Dass auf dieser „mangelhaften Basis teilweise sinnlose Grundrechtseinschränkungen beschlossen“ wurden, sei ein Skandal.

Christoph Hoffmann, auch FDP-Politiker, postete bei Twitter, dass Lothar Wieler seiner Pflicht, „verlässliche Zahlen zu liefern, nicht nachgekommen“ sei. Es sei überfällig, dass der RKI-Chef zurücktreten müsse. (mse)

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