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Weil die Kliniken in Süd- und Ostdeutschland an ihre Belastungsgrenzen stoßen, erwägen die Länder eine deutschlandweite Verlegung von Corona-Patient:innen.
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Weil die Kliniken in Süd- und Ostdeutschland an ihre Belastungsgrenzen stoßen, erwägen die Länder eine deutschlandweite Verlegung von Corona-Patient:innen.

Steigende Coronazahlen

Kein Platz für Corona-Fälle: Patient:innen sollen deutschlandweit verlegt werden

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Die Kliniken im Süden und Osten Deutschlands sind an ihrer Belastungsgrenze. Inzwischen wird beraten, wie sich deutschlandweite Verlegungen umsetzen lassen.

Berlin - Mit den steigenden Corona-Zahlen vor allem im Süden und Osten des Landes, steigt auch die Zahl derer, die nach einer Infektion in Krankenhäusern und Intensivstationen behandelt werden müssen. Und die sind in einigen Regionen nicht mehr in der Lage, weitere Patient:innen aufzunehmen, sodass bereits in manchen Fällen erwogen werden muss, Menschen in andere Landesteile oder sogar Bundesländer zu verlegen.

So genannte „Verlegungen zwischen Krankenhäusern zum Ausgleich und zum Erhalt der Funktionsfähigkeit“ gäbe es etwa in Bayern und Baden-Württemberg bereits täglich, meldeten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht der Länder. Auch in Hessen seien einige Kliniken bereits bemüht, Intensivplätze für Patient:innen zu finden.

Zu viele Corona-Patient:innen in Kliniken: Verlegungen über Hunderte Kilometer

Zu Thüringen und Sachsen zitiert die Funke Mediengruppe aus dem Länderbericht: „Die Lage der Krankenhäuser in diesen beiden Ländern wird insbesondere in Thüringen als dramatisch eingestuft.“ Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte bereits Anfang November Alarm geschlagen, und angekündigt, dass Kliniken ungeimpfte Corona-Erkrankte wohl zukünftig in andere Bundesländer überweisen müssten.

Um die Kliniken in Corona-Hochinzidenzgebieten zu entlasten, ziehen die Länder dem Bericht zufolge erstmals auch deutschlandweite Verlegungen in Betracht: So sei in Baden-Württemberg bereits erwogen worden, Patient:innen über 700 Kilometer nach Schleswig-Holstein zu verlegen. In Bayern seien Erkrankte zum Teil rund 400 Kilometer weit aus dem südöstlichen Landesteil nach Würzburg im Norden verlegt worden.

Corona-Inzidenz steigt weiter: Sechster Tag in Folge mit Höchstwert

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt seit mehr als einer Woche kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erhöhte sich der Wert am Samstagmorgen (13.11.2021) auf 277,4 und erreichte damit den sechsten Tag in Folge einen neuen Höchststand. (ska/AFP)

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