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Die Skigebiete in Italien öffnen erst wieder am 18. Januar 2021. (Symbolbild)
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Die Skigebiete in Italien öffnen erst wieder am 18. Januar 2021. (Symbolbild)

Pandemie in Europa

Corona-Krise: Skigebiete in Italien öffnen später als geplant

Die Skigebiete in Italien bleiben vorerst noch geschlossen. Grund dafür sind weitere Anpassungen aufgrund der Corona-Pandemie – denn das Virus wütet noch immer im Land.

  • Die Skigebiete in Italien öffnen wegen der Corona-Krise erst am 18. Januar.
  • Das hat die Regierung in Rom beschlossen.
  • Zuvor müssen noch einige Hygieneregeln angepasst werden.

Rom - Die Skigebiete in Italien bleiben wegen der Corona-Krise länger geschlossen als ursprünglich geplant. Die Wiedereröffnung sei vom 7. auf den 18. Januar verschoben worden, teilte die Regierung von Italien am Samstag (02.01.2021) mit. Gesundheitsminister Roberto Speranza unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, nachdem die Regionalregierungen in Nord- und Zentralitalien den ursprünglich anvisierten Termin mit Verweis auf die Corona-Pandemie als verfrüht kritisiert hatten. Man brauche laut einem Bericht des „Bayrischen Rundfunks“ noch Zeit, um die Hygieneregeln für die Lifte anzupassen.

Corona-Pandemie in Italien: Öffnung der Skigebiete wird verschoben

Die Regierung von Italien hatte vor den Weihnachtsfeiertagen eine „Anti-Covid-Verordnung“ beschlossen. Diese sah unter anderem die Schließung der Skianlagen bis zum 7. Januar 2021 vor. Mit der Verschiebung folgten die Politiker nun auch den Empfehlungen des Wissenschafts-Komitees, das das Gesundheitsministerium im Umgang mit der Corona-Pandemie berät, wie das Nachrichtenportal „Südtirol Online“ berichtet.

Am Sonntag (03.01.2021) vermeldeten italienische Behörden 14.245 Corona-Neuinfektionen und 347 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt verzeichnete das Land seit dem vergangenen Frühjahr über 2,15 Millionen Ansteckungen mit dem Coronavirus. Trotz der immer noch hohen Fallzahlen wird also das Skifahren in Italien bald wieder möglich sein.

Corona in Europa: Die meisten Sterbefälle gibt es in Italien

Mit insgesamt 75.332 gemeldeten Sterbefällen seit Beginn der Corona-Pandemie zählt Italien die meisten Todesopfer in Europa, noch vor Großbritannien. Weltweit belegt das südeuropäische Land den fünften Platz in der Statistik der in Zusammenhang mit Coronavirus verstorbenen Menschen. Vor Italien liegt die USA, Brasilien, Indien und Mexiko. Auch mit der Zahl der Toten pro eine Million Einwohner nimmt Italien weltweit einen der vorderen Ränge ein. Hingegen liegt das Land bei den bisher registrierten Corona-Fällen pro Million Einwohner an 35. Stelle und damit beispielsweise deutlich hinter der Schweiz und Österreich.

Land:Italien
Einwohner:rund 60 Millionen
Fläche: 301.338 Quadratkilometer
Hauptstadt: Rom
Staatsoberhaupt:Sergio Mattarella
Regierungschef:Giuseppe Conte

Auch Frankreich hatte eine Wiedereröffnung der Skilifte für den 7. Januar ins Auge gefasst. Regierungssprecher Gabriel Attal bezeichnete es in der vergangenen Woche aber als „wenig wahrscheinlich“, dass dieser Termin angesichts der weiterhin hohen Corona-Fallzahlen eingehalten werde. In Andorra sind die Skigebiete seit Samstag (02.01.2021) hingegen wieder geöffnet, allerdings nur für die Bürger des Pyrenäen-Kleinstaats. (tob)

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