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Die Corona-Inzidenz soll nicht mehr der Maßstab für Einschränkungen sein.
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Die Corona-Inzidenz soll nicht mehr der Maßstab für Einschränkungen sein.

Pandemie

Inzidenz abgelöst: Neuer Corona-Maßstab wird genauer, aber „komplizierter“

Um die Corona-Lage zu bestimmen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wird die Inzidenz um neue Parameter ergänzt.

Frankfurt/Main - Bislang galt die 7-Tage-Inzidenz als Maßstab für schützende Corona-Maßnahmen. Damit soll es nun vorbei sein. In die Bewertung der Corona-Lage sollen künftig mehr Faktoren einfließen als die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, etwa die Zahl der Klinikeinweisungen. Dieser bundespolitische Beschluss stellt das Land Hessen aber vor Herausforderungen.

Die verschiedenen Parameter zu vereinen sei nicht einfach, sagten zwei Experten der Nachrichtenagentur dpa: Professor Steffen Gramminger, Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, und Professor Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums und Leiter des Planungsstabs zur klinischen Versorgung der Covid-19-Patienten.

Corona-Lage: Politik muss neue Schwellenwerte festlegen

Es sei „richtig, dass man weitere Parameter dazunimmt“, sagte Uniklinik-Direktor Graf, „aber das macht es auch komplizierter“. Die Politik müsse nicht nur Schwellenwerte für die einzelnen Indikatoren festlegen, sondern diese auch auf einen Nenner bringen und daraus ein Eskalationskonzept für politische Maßnahmen ableiten, „as wird nicht einfach“.

Mit einem Mix aus verschiedenen Indikatoren könne man die Pandemie „besser lesen“, sagte Krankenhausgesellschafts-Direktor Gramminger, „aber wie verzahnt man die und welche Konsequenzen folgen daraus?“ Wichtig ist der Krankenhausgesellschaft, dass die Menschen das neue, kompliziertere System nachvollziehen können: „Es muss für die Bevölkerung verständlich bleiben, sonst werden die daraus folgenden Maßnahmen nicht akzeptiert“. (ktho/dpa)

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