Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pandemie

Corona in Deutschland: Spahn will zum 7. Juni Impf-Priorisierung aufheben

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
    schließen

Gesundheitsminister Spahn will die Priorisierung bei den Corona-Impfungen am 7. Juni aufheben. Alle Bürger:innen dürfen dann einen Termin zum Impfen vereinbaren.

Berlin – Gesundheitsminister Jens Spahn möchte zum 7. Juni die Priorisierungen bei Impfungen gegen das Coronavirus aufheben. Dies berichtet die dpa. „Damit sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren“, heißt es in dem Beschlussentwurf, über den Spahn mit den Gesundheitsministern der Länder am heutigen Montag beraten will. Die Impf-Priorisierung bei Astrazeneca wurde bereits im Vorfeld aufgehoben.

Konkret heißt dies, das egal, ob in Arztpraxen oder den regionalen Impfzentren jeder sich einen Termin machen kann. Es wird jedoch betont, dass aufgrund der Liefermengen der Impfstoffe nicht alle Impfwilligen noch im Juni geimpft werden können. Vielmehr wird es wohl bis zum Ende dauern. In den kommenden drei Wochen bis zum nächsten Juni soll nun die Impfgruppe 3 zum Zuge kommen, dazu gehören etwa Supermarktverkäufer:innen, Busfahrer:innen, Justizangestellte sowie Lehrkräfte.

Ab dem 7. Juni sollen laut dem Vorschlag auch die Betriebs- und Privatärzte routinemäßig in die Impfungen mit einbezogen werden. Für sie soll ebenfalls keine Priorisierung gelten. Bereits vereinbarte Termine bleiben jedoch in allen Fällen gültig und von der Impf-Freigabe unberührt.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Aufhebung der Priorisierung in ersten Ländern

Einige Länder sind mit der Freigabe in Arztpraxen vorgeprescht. So dürfen sich in Baden-Württemberg die Menschen bereits ohne Eingruppierung impfen lassen. Nur der Impfstoff von Moderna bietet sich laut Landesapothekerkammer wegen des Transports nicht für Praxen an. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung aber erhalten, damit dort Menschen mit hohem Risiko auf jeden Fall zuerst geimpft werden. In Bayern soll die Priorisierung bei den Hausärzten im Laufe der Woche fallen. Brandenburg gab lediglich die Prioritätsgruppe 3 vollständig frei. Hessen will von Juni an die Registrierung für die Impfungen für alle Bürger öffnen. Frühere Impf-Freigaben in einzelnen Ländern sollen dem Bundes-Vorschlag zufolge bestehen bleiben können.

Aufhebung der Priorisierung nach Impfstoffen

Mit den Impfstoffen von Astrazeneca und Johnson & Johnson kann man sich schon jetzt ohne Zugehörigkeit zu einer Vorranggruppe impfen lassen. Sie können aber in seltenen Fällen schwere Nebenwirkungen haben und sind daher in der Regel bei Menschen ab 60 vorgesehen. Bei Jüngeren sind vorher ärztliche Aufklärung und eine individuelle Risikoanalyse vorgeschrieben. Die Aufhebung der Priorisierung solle es erlauben, die Impfkampagne voranzutreiben, hatte Spahn gesagt. (als mit dpa)

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare