Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona-Impfung

Corona-Impfung in NRW: Lieferengpass bei Biontech und Pfizer sorgt für Impfstopp

  • Delia Friess
    vonDelia Friess
    schließen

In Nordrhein-Westfalen müssen Corona-Impfungen verschoben werden, es kommt zum Impfstopp. Grund ist ein Lieferengpass von Biontech und Pfizer.

  • Coronavirus: NRW verhängt einen Impfstopp für über 80-Jährige, in Krankenhäusern und Pfegeheimen.
  • Corona-Impfung: Grund seien Lieferengpässe des Biontech-Pfizer-Impfstoffes durch Umbauten in einem Werk in Belgien.
  • Corona: NRW plante zuvor ein Angebot einer Corona-Impfung an Beschäftigte in Krankenhäusern.

Düsseldorf – Zu wenig Impfstoff, schlechte Organisation. Der Impfstart in Deutschland geriet immer wieder in die Kritik. Nun muss Deutschland wieder einen Rückschritt bei der Organisation der Corona-Impfung hinnehmen: In NRW musste nun die Corona-Impfung von über 80-Jährigen, die zuhause leben, von Angestellten in Krankenhäusern und Pflegekräften gestoppt werden.

„Alle bereits getätigten Erstimpfungs-Bestellungen für den 22.01. und die folgenden Tage werden seitens des Landes storniert“, hieß es in einer Mitteilung des NRW-Gesundheitsministeriums vom Dienstag (19.01.2021). Verschiedene Medien in Deutschland hatten zuvor darüber berichtet.

Wegen eines Lieferengpasses musste NRW seine Corona-Impfungen teilweise stoppen.

Corona-Impfung in NRW gestoppt: Lieferengpässe bei Pfizer sorgen für Unmut

Grund für die Absage sind Lieferengpässe von Pfizer, die Probleme in ihrem Werk in Belgien haben sollen. Dort sollen Umbauten die Impfstoff-Produktion verzögern. Pfizer produziert gemeinsam mit der deutschen Firma Biontech einen Corona-Impfstoff. 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sollen nun erst am 8. Februar mit den Corona-Impfungen starten – statt am 1. Februar. Das ist eine ganze Woche später als geplant. Zweitimpfungen sollen wie geplant stattfinden.

Auch die Corona-Impfungen von Krankenhauspersonal sollen verschoben werden. Nordrhein-Westfalen hatte zuvor geplant, ab dem 18. Januar mit den Corona-Impfungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu beginnen, um „allen Beschäftigten in Krankenhäusern in besonders von Corona betroffenen Krankenhausbereichen (z.B. Notaufnahmen, Covid-19-Stationen) ein Impfangebot machen zu können. Kritik hagelte es aus Regierungskreisen wegen der kurzfristigen Mitteilung von Pfizer, dass es Engpässe bei der Produktion des Biontech-Pfizer-Impfstoffes geben wird. Die SPD in NRW warf der Regierung vor, dass durch die Verschiebungen das Vertrauen der Bürger in die Impfstrategie des Landes gefährdet werde.

Bestürzung in NRW wegen Impfstopp

Der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, sagte über die Verschiebung der Corona-Impfungen in NRW, dass man nach dem optimistisch stimmenden Start der Impfungen in Kliniken zu Wochenbeginn „bestürzt“ sei, dass die „Lieferung des Impfstoffs so kurzfristig unterbrochen wurde“. „Eine große Mehrheit unserer Beschäftigten auf den Intensiv- und Isolierstationen, in den Notaufnahmen und weiteren sensiblen Bereichen hat diese Woche herbeigesehnt, weil die Impfung die zweifellos stärkste Waffe gegen dieses tückische Virus ist“, erklärte der Experte. (Delia Friess)

Rubriklistenbild: © JACK GUEZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare