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124. Deutscher Ärztetag
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt, wie es mit den Corona-Impfungen weitergehen soll.

Virus-Pandemie

Jens Spahn gibt Astrazeneca für alle frei, doch bremst bei Corona-Impfungen für Kinder

  • Tobias Möllers
    VonTobias Möllers
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Die Impfkampagne gegen das Coronavirus nimmt weiter an Fahrt auf. Noch ist kein Impfstoff auch für Kinder und Jugendliche zugelassen, doch das könnte sich bald ändern.

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+++ 18.16 Uhr: Das war es schon mit dem kurzen Statement von Jens Spahn. Zusammenfassend ist ein Impfangebot für Kinder ab 12 Jahren ab Juni wahrscheinlich, aber bis zur Zulassung durch die EMA nicht garantiert und der Impfstoff von Astrazeneca wird für alle Menschen ohne Priorisierung freigegeben.

+++ 17.54 Uhr: Für die Impfung von unter Zwölfjährigen seien zunächst noch weitere Studien notwendig, sagt Spahn. Diese Studien liefen aber bereits.

+++ 17.52 Uhr: Impfungen für über 12-jährige Kinder und Jugendliche sollen laut Spahn möglichst bald beginnen. Stand heute sei eine EMA-Zulassung des Biontech-Impfstoffs für Juni zu erwarten. Im Falle einer Zulassung soll allen Kindern und Jugendlichen bis Ende August ein Impfangebot gemacht werden können. In den USA hat Biontech diese Zulassung bereits.

Corona-Impfstoff von Astrazeneca wird für alle freigegeben

+++ 17.48 Uhr: Wie erwartet wird die Priorisierung beim Impfstoff von Astraeneca vollständig aufgehoben. Das hat Jens Spahn verkündet. Die Ärzte vor Ort sollen individuell entscheiden, ob eine Impfung mit dem umstrittenen Impfstoff gefahrlos erfolgen kann.

+++ Update von 17.31 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will in diesen Minuten vor die Presse treten. Erwartet wird, dass Spahn verkündet, dass der Impfstoff von Astrazeneca für alle Erwachsenen ohne Priorisierung freigegeben wird. Außerdem will sich der Minister zur Impfung von Kindern und Jugendlichen äußern.

Corona-Krise: Auch Kinder und Jugendliche sollen bald geimpft werden

Erstmeldung vom 06.05.2021, 16.57 Uhr: Berlin - Die Familienministerkonferenz von Bund und Ländern hat sich bereits für eine möglichst schnelle Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen nach einer Zulassung von Impfstoffen für Zwölf- bis 15-Jährige ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will noch am Nachmittag um 17.30 Uhr eine Erklärung zur Impfung von Kindern und Jugendlichen abgeben.

„Wenn der Impfstoff zugelassen ist, dann müssen wir alles daran setzen, dass sehr, sehr zügig geimpft werden kann“, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag (06.05.2021). Die Familienministerkonferenz unterstütze alle Bemühungen, ab dem Sommer dieses Jahres auch Kinder ab zwölf Jahren zu impfen.

Kinder und Jugendliche sollen bis Ende der Sommerferien Corona-Impfangebot bekommen

Die Zulassung eines Impfstoffs für Zwölf- bis 15-Jährige sei absehbar, sagte Giffey weiter. Bundesweit gehören laut Giffey rund drei Millionen Menschen zu dieser Altersgruppe. Bei der Umsetzung der Impfkampagne bei Jugendlichen komme es auf eine funktionierende Logistik und gute Abstimmung an. Die Konferenzvorsitzende und bayerische Familienministerin Carolina Trautner (CSU) betonte, da Kinder derzeit noch keinen Zugang zu einem Impfschutz hätten, sei es umso wichtiger, dass Erwachsene das Impfangebot annähmen. Dies gelte insbesondere für Angestellte von Kindertagesstätten sowie für Lehrerinnen und Lehrer.

Doch Gesundheitsminister Jens Spahn plant, auch Kindern zwischen zwölf und 18 Jahren möglichst bald impfen zu lassen. Sie sollen bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot bekommen. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, in dem dieses Ziel für ein Treffen von Spahn mit den Gesundheitsministern der Bundesländer aufgesetzt wurde. Darin steht auch, dass insbesondere in Kinderarztpraxen gegen Corona geimpft werden soll. Der Beschlussentwurf liegt unter anderem dem Magazin Business Insider sowie der Deutschen Presse-Agentur vor.

Corona-Krise: Für Kinder und Jugendliche würde wohl Biontech-Impfstoff eingesetzt

Demnach soll für die Impfungen von Kindern und Jugendlichen vor allem der Impfstoff von Biontech eingesetzt werden. Mit einer Zulassung des bisher erst ab 16 freigegebenen Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige wird im Juni gerechnet. Passend dazu hat die Europäische Union einen neuen Vertrag mit dem Hersteller des Vakzins ausgehandelt. Voraussetzung für Spahns Planungen ist allerdings die Zulassung des Impfstoffs für die entsprechenden Altersgruppen durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA. Der Hersteller verweist immer wieder darauf, dass das Mittel bei Jüngeren eine hohe Wirksamkeit habe.

Spahn verweist in seinem Entwurf darauf, dass einige Kinder deutlich später als andere geimpft werden. Das liege an den unterschiedlichen Zeiträumen der Sommerferien. In Bayern und Baden-Württemberg enden dieser in der Regel am spätesten, Mitte September. (Tobias Möllers mit dpa)

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