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Eine Frau von einem mobilen Impfteam berät ein Ehepaar in einer Hochhaussiedlung über die Corona-Impfung.
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Raus in die sozialen Brennpunkte: Im Kampf gegen die Delta-Ausbreitung soll die Impfquote bei Geringverdienern gesteigert werden.

Angst vor Delta-Variante

Corona-Impfung: Jetzt werden Hartz-IV-Bezieher umgarnt

Sind Hartz-IV-Bezieher oftmals Impfmuffel? Eine Umfrage legt das nahe. Aus Sorge vor der Delta-Variante soll das geändert werden. Die Politik lockt mit Geschenken.

Hamburg – Die Delta-Variante breitet sich aus – und die Impfbereitschaft in Deutschland sinkt. Deshalb wird der Ruf nach niederschwelligen Impf-Angeboten immer lauter. „Mit Blick auf Herbst und Winter zählt jetzt jede Impfung“, twitterte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Um die Impfquote zu steigern, wird nun sogar über Impfungen in Wohnsiedlungen, Einkaufsstraßen und vor allem auch in sozialen Brennpunkten nachgedacht. Denn insbesondere bei Geringverdienern und Hartz-IV-Empfängern ist die Impfskepsis offenbar sehr groß*.

Laut einer Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung sind nämlich in den unteren fünf Einkommensgruppen die Bedenken gegen eine Corona-Impfung überproportional größer als in dem oberen Fünftel. Und auch die Studie der Gutenberg-Universität in Mainz kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Vor diesem Hintergrund raten nun Mediziner und Fachpolitiker dazu, speziell in ärmeren Stadtteilen die Impfangebote zu erhöhen. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) schlug dabei vor, als zusätzliche Anreize Geschenke zu verteilen. Über die Ergebnisse der Studie sowie über die Lockangebote berichtet 24hamburg.de in einem ausführlichen Bericht. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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