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SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist erneut mit Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht aneinander geraten.
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SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist erneut mit Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht aneinander geraten.

Corona-Pandemie

Impf-Zoff zwischen Lauterbach und Wagenknecht: „Peinlich, ganz ehrlich“

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht fällt erneut mit kruden Impf-Aussagen auf. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach reagiert prompt.

Frankfurt – Freunde werden Sahra Wagenknecht und Karl Lauterbach in diesem Leben wohl nicht mehr. Während die vierte Corona-Welle über Deutschland schwappt, sind die Linken-Politikerin und der SPD-Gesundheitsexperte aneinander geraten – mal wieder.

Und so kam das: Wagenknecht, selbst nicht gegen Corona geimpft, muss sich in diesen Tagen und Wochen einiges anhören. Grund dafür sind meist von ihr getätigte Aussagen zum Thema Impfen. Nun hat die 52-Jährige auf Twitter ein Welt-Interview mit dem Virologen Alexander Kekulé geteilt. Dazu schrieb sie: „Geimpften wurde mit 2G falsche Sicherheit eingeredet, kritisiert der Virologe Kekulé.“ Studien hätten aber gezeigt, dass „die Ansteckungsgefahr bei vorsichtigen Ungeimpften geringer ist als bei denjenigen Geimpften, die glauben, ihnen könne nichts passieren“.

Lauterbach wettert nach Impf-Aussage gegen Wagenknecht: „Peinlich, ganz ehrlich“

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. So reagierte Lauterbach mit einem Tweet und schrieb: „Peinlich, ganz ehrlich.“ Lauterbach betonte weiter, dass der „vorsichtige Ungeimpfte“ nicht existiere. Denn: „Wer sich nicht impfen lässt, ist grundsätzlich nicht vorsichtig. Er riskiert das Leben anderer Menschen.“

Es ist die Fortsetzung eines schon fast zur Tradition gewordenen Konflikts zwischen Lauterbach und Wagenknecht. So waren beide zuletzt auch beim ARD-Polittalk „Anne Will“ zu Gast, wo Lauterbach letztlich der Kragen platzte. Wagenknecht hatte zuvor behauptet, ein gesunder Mittdreißiger habe ein eher überschaubares Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Zudem sei es umstritten, ob es Long Covid überhaupt gibt.

Lauterbach reagierte sehr emotional und erklärte, dass die Krankheit „auch bei Mittdreißigern gefährlich ist“. Es sei unklar, „ob sich diese Menschen überhaupt jemals erholen“. Die Langzeitfolgen von Corona seien noch gar nicht abzusehen.

Wagenknecht fällt mit kruden Impf-Aussagen auf – und erntet Kritik

Kurz nach ihrem Auftritt bei Anne Will erntete Wagenknecht für ihre Impf-Aussage auf von der eigenen Partei Kritik. „Es gibt eine Beschlusslage, die heißt, dass wir Impfkampagnen unterstützen“, betonte tags darauf Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow. Es gehe darum, „andere zu schützen, deren Freiheit tatsächlich zu gewähren“. Daher sei es „nicht banal, das Impfen abzulehnen oder vom Impfen abzuhalten“.

Mehr noch, Hennig-Wellsow fügte sogar an: „Ich kann und werde Sahra Wagenknecht nicht mehr erklären.“ Bei dem aktuellen Tweet Wagenknechts hat bereits Lauterbach für weitere Erklärungen gesorgt. (nc)

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