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Corona-Impfung: Diese wichtige Änderung beim Impfzertifikat gilt seit Februar

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Von: Tobias Utz

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Corona-Impfzertifikat
Weitreichende Änderungen beim Corona-Impfzertifikat gelten seit dem 1. Februar. © Frank Hörmann/Sven Simon/Imago Images

Seit Februar 2022 gelten weitreichende Änderungen, die das Corona-Impfzertifikat betreffen. Was Sie jetzt dazu wissen sollten.

Update vom Dienstag, 25.01.2022, 16.00 Uhr: Neben der geplanten Laufzeitänderung für das Corona-Impfzertifikat ab dem 1. Februar (s. Erstmeldung) gibt es zum Monatsbeginn eine weitere weitreichende Änderung in der Europäischen Union.

Die EU-Staaten einigten sich am Dienstag (25.01.2022) darauf, dass ab dem 1. Februar nicht mehr entscheidend sein soll, von wo aus eine Reise in der Europäischen Union gestartet wurde und welche Regeln im jeweiligen Land gelten, sondern, ob ein gültiger Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweis vorliegt. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Corona-Impfung: Änderungen ab 1. Februar

Damit folgen die EU-Staaten einem Vorschlag der EU-Kommission. Ein PCR-Tests solle frühestens 72 Stunden, ein Schnelltest 24 Stunden vor der Abreise gemacht werden, hieß es. Ein Genesenen-Zertifikat soll 180 Tage gelten.

Erstmeldung vom Montag, 10.01.2022, 09.30 Uhr: Frankfurt/Brüssel – Deutschland steckt mitten in der vierten Corona-Welle, welche durch die kursierende Omikron-Variante bestimmt wird. Deshalb haben Bund und Länder zuletzt neue Maßnahmen auf einem Gipfeltreffen beschlossen. Teil davon war unter anderem, dass die Impfkampagne weiter vorangetrieben werden soll. Bislang sind laut Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland rund 61,0 Millionen Menschen doppelt beziehungsweise „vollständig“ geimpft. Das entspricht 73,3 Prozent der Bevölkerung (Stand: 23.01.2021).

Als „vollständig“ gegen das Coronavirus geimpft gelten Doppeltgeimpfte bislang für zwölf Monate. Das geht aus einer Erklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hervor. „Die Verordnung über das Zertifikat gilt seit dem 1. Juli 2021 – und zwar für zwölf Monate“, heißt es auch in einer Erklärung der EU-Kommission. Das soll sich allerdings ab dem 1. Februar 2022 ändern.

„Vollständige“ Corona-Impfung: Änderung der Gültigkeit ab Februar 2022

Impfzertifikate in der Europäischen Union ohne Booster sollen künftig nur noch neun Monate gültig sein. Das haben die Mitgliedsstaaten bereits Ende Dezember 2021 beraten und die EU-Kommission bereits bestätigt. Eine Booster-Impfung wird laut Angaben der Kommission sechs Monate nach der Zweitimpfung empfohlen. Dennoch sei das Impfzertifikat noch drei weitere Monate gültig, jedoch drei weniger als bislang.

Für Zertifikate mit Booster-Impfung gilt bisher hingegen noch keine Regelung: „Für Booster-Impfungen selbst wird mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse noch keine maximale Anerkennungsdauer vorgesehen“, heißt es in einer Antwort von Sabine Dittmar, parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, auf Nachfrage des CDU-Abgeordneten Winfried Oellers. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Corona-Impfzertifikat: Gelten bald nur noch Geboosterte als „vollständig“ geimpft?

Dass nur noch Geboosterte zukünftig als „vollständig“ geimpft gelten sollen, hatte zudem der Expertenrat der Bundesregierung im Vorfeld des Corona-Gipfels festgestellt und empfohlen. Teile der Empfehlung wurden auch in den Beschlüssen des Corona-Gipfels berücksichtig. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht dennoch davon aus, dass weitere Maßnahmen und Regelungen notwendig sein werden, um die Ausbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante einzudämmen.

Doch nicht nur die Omikron-Variante sorgt derzeit für Schlagzeilen: Nachdem in Frankreich eine neue Mutation des Coronavirus entdeckt wurde, haben auch Forscherinnen und Forscher auf Zypern eine neue Variante gefunden. (tu)

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