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Der russische Sputnik-Impfstoff könnte helfen, die aktuelle Impfstoff-Knappheit zu überwinden.
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Der russische Sputnik-Impfstoff könnte helfen, die aktuelle Impfstoff-Knappheit zu überwinden.

Corona-Vakzine

Verhandlungen laufen: Spahn will russischen Sputnik-Impfstoff

  • Tobias Möllers
    vonTobias Möllers
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Jens Spahn will zügig Vereinbarungen über den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V – notfalls auch im nationalen Alleingang.

  • Corona-Pandemie: Um die Impfstoffknappheit zu überwinden, könnte auch Sputnik V helfen.
  • Jens Spahn bestätigt Verhandlungen mit Russland über den Impfstoff.
  • Der Impfstoff könnte in Bayern produziert werden.

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist für zügige Vereinbarungen zum möglichen Erwerb des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V – notfalls auch im nationalen Alleingang. Spahn sagte, er könne sich „vorstellen, dass wir Verträge zügig abschließen.“ Sein Ministerium sei „in engem Austausch“ mit den russischen Stellen, dabei gehe es auch um ein so genanntes Memorandum of Understanding, also eine vorvertragliche Absichtserklärung.

Bei dem möglichen Erwerb von Sputnik V wolle Deutschland nicht unbedingt auf eine Entscheidung auf EU-Ebene warten, sagte Spahn. „Ich bin tatsächlich sehr dafür, dass wenn die Europäische Union dann nichts macht, wir das auch national machen.“

Corona-Vakzin: Sputnik-Impfstoff aus Russland muss noch zugelassen werden

Voraussetzung sei, dass das russische Präparat in der EU zur Verimpfung zugelassen werde. Dazu müsse die russische Seite noch Daten liefern: „Sobald ausreichend Datenpakete da sind, ist eine ordentliche Zulassung schnell möglich“, sagte Spahn.

Mit der russischen Seite werde derzeit unter anderem über mögliche Liefermengen verhandelt, sagte Spahn. Deutschland unterstütze Russland außerdem dabei, für die Produktion des Impfstoffs Kooperationspartner in Deutschland und Europa zu finden.

Russischer Corona-Impfstoff Sputnik soll gegen Impfstoffknappheit helfen

In den vergangenen Tagen hatten sich bereits mehrere Ministerpräsidenten wie Thüringens Bodo Ramelow für die Verwendung von Sputnik V ausgesprochen und gefordert, bereits vor der Zulassung über Lieferungen zu verhandeln. Das Präparat aus Russland soll dabei helfen, die aktuelle Impfstoffknappheit in Deutschland zu lindern.

Aktuell prüft das Bundesland Bayern, ob das Vakzin dort hergestellt werden kann. Nach Informationen der „Tagesschau“ sagte der bayrische Gesundheitsminister Klaus Holetschek beim Besuch des Herstellers R-Pharm in Schwaben, er würde sich freuen, wenn der Impfstoff auch aus Bayern kommen könnte. R-Pharm investiere derzeit mehr als 30 Millionen Euro in eine impfstofftaugliche Produktion. (Tobias Möllers mit AFP)

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