Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pandemie

Impfgipfel: Corona-Impfungen in Arztpraxen frühestens nach Ostern

  • Tanja Banner
    VonTanja Banner
    schließen
  • Tobias Utz
    Tobias Utz
    schließen

Beim Corona-Impfgipfel beschließen Angela Merkel und die Verantwortlichen der Länder, wie es mit den Corona-Impfungen in Deutschland weitergeht. Der Überblick.

Zusammenfassung: Beim Corona-Impfgipfel haben Angela Merkel und die Länder beschlossen, dass die Hausarztpraxen in Deutschland in der Woche nach Ostern mit den Corona-Impfungen beginnen sollen. Die etablierten Strukturen – Impfzentren und Impfteams – sollen gleichzeitig weiter ihre Arbeit machen und Schutzimpfungen gegen das Coronavirus verabreichen. Fünf Bundesländer mit Grenzen zu Frankreich beziehungsweise Tschechien sollen mehr Impfdosen erhalten, da sie mit Einträgen des Coronavirus aus den schwer betroffenen Nachbarländern zu kämpfen haben.

Die Hausärzte sollen in der ersten Woche eine Million Dosen erhalten, die sie an ihre Patient:innen unter „flexibler“ Einhaltung der Impfpriorisierung verabreichen können. Angela Merkel gab gleichzeitig einen Ausblick auf die Bund-Länder-Konferenz am kommenden Montag: Sie hätte sich gewünscht, ohne Notbremse auszukommen, so die Kanzlerin.

Corona-Impfgipfel: Angela Merkel wäre gerne ohne Corona-Notbremse ausgekommen

+++ 19.47 Uhr: Bei ihrer Pressekonferenz nach dem Corona-Impfgipfel hat Angela Merkel auch einen Ausblick auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Montag gewagt. Aus Sicht der Kanzlerin muss die von Bund und Ländern beschlossene Corona-Notbremse gezogen werden. „Ich hätte mir gewünscht, ohne Notbremse auszukommen“, so Merkel nach dem Impfgipfel in Berlin.

Kanzlerin Merkel traf sich am Freitag mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf dem Impfgipfel für Beratungen. (Archivfoto)

+++ 19.02 Uhr: Was bedeutet es, wenn die Hausärzte die Priorisierung „flexibel“ auslegen dürfen? Kanzlerin Angela Merkel betont bei ihrer Pressekonferenz nach dem Impfgipfel: Man wolle nicht, dass es Probleme mit übriggebliebenen Impfdosen in Arztpraxen gebe. „Wir haben tiefes Vertrauen in die Arztpraxen.“

+++ 19.01 Uhr: Die in der EU zugelassenen Impfstoffe seien „bedingt zugelassen“ und würden jetzt weiter überwacht, betont Angela Merkel. Die EMA und das Paul-Ehrlich-Institut würden die Impfstoffe weiter überwachen. „Es war richtig, dass wir es unterbrochen haben und die Stellungnahme der EMA abgewartet haben“, so Angela Merkel auf ihrer Pressekonferenz nach dem Impfgipfel.

Pressekonferenz nach Corona-Impfgipfel: Angela Merkel würde sich mit Astrazeneca impfen lassen

+++ 18:59 Uhr: Ja, sie würde sich mit Astrazeneca impfen lassen, sobald sie an der Reihe sei, erklärte Angela Merkel auf Nachfrage. „Ich würde das auf jeden Fall tun“, so die Kanzlerin.

+++ 18.57 Uhr: Angela Merkel geht weiterhin davon aus, dass „jeder Bundesbürger“ bis Sommer ein „Impfangebot“ erhalten werde. Wenn es um den russischen Impfstoff Sputnik V geht, gibt sich Angela Merkel offen, sollte er in Europa zugelassen werden.

+++ 18.56 Uhr: Bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Montag werden die Ministerpräsident:innen mit Angela Merkel weiter über die Corona-Situation beraten. „Es ist gut, dass wir eine Notbremse vereinbart hatten“, betont Angela Merkel. „Wir werden davon Gebrauch machen müssen.“

Angela Merkel nach dem Corona-Impfgipfel: Hausärzte beginnen nach Ostern mit Impfungen

+++ 18.53 Uhr: Deutschland bekommt von der EU eine zusätzliche Lieferung von Biontech/Pfizer: Diese zusätzlichen Impfdosen sollen zum Teil an die Bundesländer mit Grenzen beispielsweise nach Frankreich oder Tschechien gehen. Eine Million der Dosen soll an die Arztpraxen geliefert werden.

+++ 18.50 Uhr: Die etablierten Strukturen von Impfzentren und Impfteams werden weiter benötigt, sie sollen wöchentlich mindestens 2,5 Millionen Dosen geliefert bekommen. Die Aufteilung der Impfstoffe erfolge weiter nach Bevölkerungsanteil. Die Menge der Impfstoffe, die die Lieferung an die Impfzentren übersteigt, wird ab der Woche nach Ostern an Hausärzte ausgeliefert und dort „routinemäßig verimpft“. Dort gelte als Grundlage die Priorisierung der Impfverordnung, die aber „flexibel angewandt“ werden könne, so Angela Merkel.

+++ 18.48 Uhr: „Es ging darum, die nächste Phase der Impfungen ab April zu planen“, so Angela Merkel vor der Presse. „Wir wollen und ab April können wir das auch, flexibler werden.“ Ab dem zweiten Quartal solle so schnell wie möglich und so flexibel wie möglich geimpft werden. Niedergelassene Ärzte sollten immer mehr an den Impfungen beteiligt werden.

Corona-Impfgipfel: Angela Merkel äußert sich bei Pressekonferenz

+++ 18.46 Uhr: Jetzt geht es los. Angela Merkel äußert sich.

+++ 18.42 Uhr: Die Pressekonferenz nach dem Impfgipfel hat noch nicht stattgefunden, doch nun berichtet die Nachrichtenagentur dpa aus einem Beschlusspapier der Beratungen: Zum Schutz vor dem Eintrag mutierter Coronaviren aus Nachbarstaaten sollen fünf Bundesländer demnach zusätzliche Impfdosen erhalten. Das Saarland und Rheinland-Pfalz sollen auf der Liste stehen wegen ihrer Grenze zu Frankreich, außerdem die an Tschechien angrenzenden Länder Bayern, Sachsen und Thüringen.

+++ 18.35 Uhr: Die Statements zum Impfgipfel verzögern sich weiter. Doch es dringen weitere Dinge aus den Beratungen nach draußen. Nach Informationen von dpa haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, dass die Hausärzte in Deutschland ab der Woche nach Ostern schrittweise stärker in die Impfungen gegen das Coronavirus eingebunden werden sollen. Details dürften auf der Pressekonferenz bekanntgegeben werden, die jederzeit beginnen kann.

Corona-Impfgipfel: Pressekonferenz verzögert sich weiter

+++ 17.45 Uhr: Die Statements verzögern sich erneut. Eine Prognose, wann die Verantwortlichen tatsächlich Details des Impfgipfels nennen, ist derzeit schwierig.

Kanzlerin Merkel hat sich am Freitag mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf dem Impfgipfel für Beratungen getroffen. (Archivfoto)

+++ 17.15 Uhr: In Kürze wollen Verantwortliche von Bund und Ländern sich nach dem Impfgipfel äußern.

Corona-Impfgipfel: Details zu Impfungen sickern durch

+++ 16.50 Uhr: Weiterhin wartet die Öffentlichkeit auf die Präsentation der Impfgipfel-Ergebnisse. Der angedachte Zeitrahmen der Bund-Länder-Schalte reicht offenbar nicht aus.*

+++ 16.10 Uhr: Die Beratungen des Corona-Impfgipfels dauern weiterhin an.

+++ 16.00 Uhr: Laut der Beschlussvorlage halten Bund und Länder am Ziel fest, „im Sommer allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot machen zu können.“

Corona-Impfgipfel – Details durchgesickert

+++ 15.45 Uhr: Laut dem Entwurf aus dem Kanzleramt stehen im April rund 15,4 Millionen Impfdosen in Deutschland zur Verfügung.

Kanzlerin Angela Merkel. (Archivfoto)

+++ 15.30 Uhr: Unmittelbar vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Freitagnachmittag hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Tage um Mitte April als möglichen Zeitpunkt für eine erste Einbeziehung der Hausärzte in die Corona-Impfungen genannt. Die Hausärzte sollten „so schnell wie möglich“ beteiligt werden, sagte Laschet am Freitag vor dem Düsseldorfer Landtag. „Aber man darf es erst machen, wenn wir genug Impfstoff haben.“

Corona-Impfgipfel: Laschet erinnert an Impf-Versprechen

Der CDU-Bundeschef verwies in diesem Zusammenhang auf jene über 80-Jährigen, die noch auf ihre Impfung in den Impfzentren warteten. Nordrhein-Westfalen werde die bereitgestellten Impfdosen für diese Menschen nicht aus aus den Impfzentren abziehen, „um sie den Hausärzten zu geben“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Archivfoto)

„Einfach zu sagen, ja, die Hausärzte sollen machen, ist keine gute Antwort“, sagte Laschet. „Unser Versprechen gilt: Jeder der einen Termin hat, soll ihn auch bekommen.“ Laschet kündigte zugleich an, dass nach dem vorübergehenden Stopp der Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin nun in Nordrhein-Westfalen auch an den Osterfeiertagen Impfungen stattfinden werden.
Mit Blick auf die nächsten Corona-Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag zeigte sich Laschet überzeugt, dass es derzeit „keine weiteren Öffnungen“ geben könne. Angesichts der deutlich gestiegenen Infektionszahlen werde vielmehr statt der zuletzt für mögliche Öffnungen vereinbarten Stufenplanregelung die ebenfalls beschlossene Notbremse zum Tragen kommen.

+++ 15.15 Uhr: Der Impfgipfel läuft. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen beziehungsweise Ministerpräsidenten der Bundesländer beraten in einer Schalte über das weitere Vorgehen beim Impfen in der Corona-Krise.

+++ 15.00 Uhr: Wenige Stunden vor dem Impgipfel hat sich Winfried Kretschmann, als erster Ministerpräsident, mit dem Corona-Vakzin Astrazeneca impfen lassen.* Anschließend betonte er, dass er Gott dankbar sei, „dass er uns Menschen so etwas Kreatives wie das Impfen gegeben hat“

+++ 14.50 Uhr: In wenigen Minuten soll der Corona-Impfgipfel beginnen.

+++ 14.35 Uhr: Offen ist dem Entwurf zufolge noch, ob einzelne Bundesländer gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium bis Montag (22. März) erklären können, ob sie „im April noch nicht an der routinemäßigen Impfung in den Arztpraxen teilnehmen wollen“, wie es heißt. Allerdings steht der Punkt noch in eckigen Klammern, das bedeutet, dass es hier noch erheblichen Diskussionsbedarf geben dürfte.

Um mehr Tempo in die Impfungen zu bekommen, soll zudem die Bürokratie reduziert werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) werde gemeinsam mit der Gesundheitsministerkonferenz gebeten, den „Dokumentationsaufwand in den Arztpraxen möglichst gering“ zu halten, heißt es dazu im Entwurf.

+++ 14.30 Uhr: Ab der Woche nach Ostern sollen nach den Plänen des Bundeskanzleramts immer mehr Corona-Schutzimpfungen in Hausarztpraxen möglich sein. Für die Woche ab dem 5. April sind demnach aber zunächst nur rund eine Million Impfdosen für die Arztpraxen vorgesehen, für die letzte Aprilwoche werden mehr als 3,1 Millionen angestrebt.

Dies geht aus einem Entwurfpapier des Kanzleramts für den Impfgipfel von Bund und Ländern an diesem Freitag hervor. Das Papier, das der „Deutschen Presse-Agentur“ aus mehreren Quellen vorlag, hatte den Stand 11.00 Uhr. Das Papier ist dem Vernehmen nach mit den Ländern Bayern und Berlin vorabgestimmt.

Corona-Impfgipfel: Termine, Arztpraxen, Dosen – Was beschlossen werden soll

+++ 14.15 Uhr: In 45 Minuten sollen die Beratungen des Corona-Impfgipfels beginnen. Circa eine Stunde ist für den Gipfel veranschlagt, anschließend möchte Kanzlerin Angela Merkel vor die Presse treten.

+++ 13.59 Uhr: Spätestens ab dem 12. April sollen Corona-Impfungen in Arztpraxen möglich sein. Das geht aus einem Konzept vor, das auf dem Impfgipfel vorgestellt werden soll, wie „Business Insider“ berichtet.

+++ 13.48 Uhr: Der Impfgipfel ist bereits ab 15.00 Uhr veranschlagt. Dann soll eine Telefonschalte stattfinden.

+++ 13.47 Uhr: „Aufgrund der zunächst noch sehr geringen Liefermengen pro Woche in der Größenordnung von 20 Impfdosen pro Praxis für circa 50.000 Hausarztpraxen (eine Million Dosen insgesamt) wird zunächst etwa eine Impfsprechstunde pro Woche ermöglicht“, heißt es weiter im Papier.

+++ 13.42 Uhr: Anfang April sollen die Arztpraxen lediglich eine Million Impfdosen erhalten. Dies soll im Laufe des Monats, von Woche zu Woche, gesteigert werden. In der letzten Aprilwoche ist von mehr als drei Millionen Impfdosen die Rede.

+++ 13.38 Uhr: Der Beschlussvorlage nach sollen „schwerpunktmäßig immobile Patientinnen und Patienten“ sowie „Personen mit Vorerkrankungen“ in den Arztpraxen geimpft werden. Diese sollen von den entsprechenden Ärztinnen und Ärzten dazu „eingeladen“ werden.

Gesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits am Morgen erste Details der Planungen bekannt gegeben.*

Corona-Impfgipfel – Was beschlossen werden soll

+++ 13.30 Uhr: Offenbar ist geplant, dass Kanzlerin Merkel nach dem Impfgipfel vor die Presse tritt, um Details der Beratungsergebnisse zu präsentieren.

Erstmeldung vom Freitag, 19.03.2021, 13.20 Uhr: Berlin – Am Freitag (19.03.2021) findet der Corona-Impfgipfel* statt. Daran nehmen Kanzlerin Angela Merkel* und die Ministerpräsidentinnen sowie Ministerpräsidenten der Bundesländer teil. Im Vorfeld des Impfgipfels* ist bereits die Beschlussvorlage durchgesickert.

Laut Medienberichten soll Hausarztpraxen in Deutschland Anfang April 2021 eine Million Imfpdosen zur Verfügung gestellt werden. Die Impfstoffe müssten an rund 50.000 Arztpraxen verteilt werden. Dies würde zunächst nur für wenige Impftermine wöchentlich in jeder Praxis ausreichen.

Ein weiteres zentrales Thema des Impfgipfels soll die Beschleunigung der Impfkampagne sein. Für 16.00 Uhr ist der digitale Gipfel angesetzt. Mehr in Kürze. (tu/tab mit dpa/AFP) *fr.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare