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Endlich wieder ins Büro? Die Homeoffice-Pflicht ist zusammen mit der Corona-Notbremse ausgelaufen - theoretisch steht der Arbeit im Unternehmen nun nichts mehr im Weg. / Eine Mitarbeiterin sitzt mit Ihrem Hund auf dem Schoß im Büro Start-Up-Unternehmen Radbonus in Köln
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Endlich wieder ins Büro? Die Homeoffice-Pflicht ist zusammen mit der Corona-Notbremse ausgelaufen - theoretisch steht der Arbeit im Unternehmen nun nichts mehr im Weg.

Corona-Pandemie

Ende der Homeoffice-Pflicht - Das müssen Sie bei der Rückkehr ins Büro beachten

  • Jennifer Greve
    VonJennifer Greve
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Mit dem Ende der Corona-Notbremse fällt auch die Homeoffice-Pflicht, dennoch sollte man aufmerksam bleiben. Diese Tipps helfen bei der Rückkehr ins Büro.

Frankfurt - Die Bundesnotbremse ist ausgelaufen. Die Corona*-Arbeitsschutzverordnung wurde erneut überarbeitet. Die Homeoffice-Pflicht ist beendet. Seit dem 01.07.2021 müssen sich Beschäftigte nach neuen Regeln richten.

Dazu zählt auch die Rückkehr ins Büro. Diese wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich gehandhabt. Fakt ist: Wer dazu aufgefordert wird, das Homeoffice hinter sich zu lassen und dieser Aufforderung nicht nachkommt, „riskiert gegebenenfalls eine Abmahnung oder sogar die Kündigung“. Dies erklärt Rechtswissenschaftler Prof. André Niedostadek gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

Keine Homeoffice-Pflicht - Rückkehr ins Büro wegen Corona nicht uneingeschränkt möglich

Andererseits darf der oder die Beschäftigte auch nicht ohne Zustimmung des Unternehmens zurück ins Büro. Obwohl die Homeoffice-Pflicht ausgelaufen ist, bleibt die Corona-Arbeitsschutzverordnung noch bis zum 10.09.2021 bestehen. Um den Infektionsschutz zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber:innen selbst Regeln - und Schutzmaßnahmen - aufstellen.

Verpflichtend ist das Angebot zweier Corona-Tests pro Woche, wenn der Infektionsschutz nicht anders gesichert werden kann. Laut Niedostadek kommen an dieser Stelle die „landläufigen 3G-Regeln ins Spiel, die auch für andere Einrichtungen wie Restaurants gelten“. 3G steht in diesem Fall für getestet, genesen und geimpft.

Video: Ende der Corona-Notbremse - Umfrage zeigt Wunsch nach Homeoffice-Option

Büro statt Homeoffice: Corona-Regeln im Unternehmen

Selbst wenn man gerne zurück ins Büro kommen wollte, könnte das vom Unternehmen verhindert werden. Der Rechtswissenschaftler erklärt: „Etwa weil es einfach zu eng ist. Viele Unternehmen sind aber dabei, Regelungen zu schaffen, die den Interessen der Beschäftigten gerecht werden.“ Dabei muss auch die Entwicklung der Delta-Variante* berücksichtigt werden.

Um zu entscheiden, ob das Homeoffice weiterläuft oder die Beschäftigten ins Büro zurückkommen können, muss im jeweiligen Unternehmen eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. Diese kann laut dpa die Kontaktreduzierung und hygienische Maßnahmen betreffen:

  • Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Pausen- und Arbeitszeiten
  • Mund-Nase-Schutz (Maskenpflicht*)

Corona: Konflikte beim Wechsel von Homeoffice auf Büro möglich

Mit dem Wechsel zwischen Homeoffice und Büro rücken nicht nur gesundheitliche Fragen in den Vordergrund, sondern auch soziale. Nachdem sich die Menschen in Deutschland monatelang in Isolation geübt haben, könnte man nun große Konflikte befürchten.

Timo Müller, ein Trainer für Konfliktmanagement, prognostiziert etwas anderes: die alten, sozialen Muster würden wieder aktiviert, „so als sei man nie fort gewesen“. Darüber informiert die dpa. Dennoch sollten sich Führungskräfte auf „tendenziell mehr Beziehungsarbeit“ einstellen. Konflikte könnten nachgeholt werden, weil sie im Homeoffice nicht offen angesprochen wurden. (Jennifer Greve) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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