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Corona-Hochrisikogebiete: Bundesregierung setzt zwei Nachbarländer auf RKI-Liste

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Von: Christian Stör

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Corona-Hochrisikogebiete
Die Bundesregierung hat die RKI-Liste zu den Hochrisikogebieten aktualisiert. (Symbolfoto) © Gabriel Trujillo/Imago Images

Drei Nachbarländer Deutschlands sind bereits als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft: Österreich, Belgien und die Niederlande. Nun kommen zwei weitere hinzu.

Berlin – Die Bundesregierung hat wegen hoher Corona-Zahlen* erneut mehrere Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, darunter Polen und die Schweiz. Wie das Robert Koch-Institut bekanntgab, stehen auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius von Sonntag an (06.12.2021) auf der Liste des RKI. Von der Risikoliste gestrichen werden Thailand, Usbekistan und St. Vincent und die Grenadinen in der Karibik.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Neue Länder auf der RKI-Liste der Hochrisikogebiete:

Schweiz wird Hochrisikogebiet
Das RKI erklärt Polen und die Schweiz zu Corona-Hochrisikogebieten. © Anthony Anex/Keystone/dpa

Von der RKI-Liste der Hochrisikogebiete gestrichen:

RKI-Liste: Mehr als 60 Länder gelten als Corona-Hochrisikogebiet

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

In der Europäischen Union hatte es im Spätsommer zwischenzeitlich gar keine Corona-Hochrisikogebiete gegeben. In den vergangenen Wochen wurden aber bereits zahlreiche EU-Staaten wieder auf die Risikoliste gesetzt, darunter auch die Nachbarländer Niederlande, Belgien und Österreich mit Ausnahme einzelner Gemeinden.

Insgesamt werden ab Sonntag weltweit wieder mehr als 60 Länder vom RKI ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete geführt. Hinzu kommen acht Virusvariantengebiete in Afrika, für die noch strengere Einreisebeschränkungen gelten. Sie waren wegen der Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in die höchste Risikokategorie eingestuft worden. (cs/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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