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Corona-Gipfel: Das kommt auf Ungeimpfte zu

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Von: Mirko Schmid

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Ein Friseur hängt in seinem Schaufenster ein Schild auf, das auf die 2G-plus-Regel hinweisen soll.
Ein Friseur hängt in seinem Schaufenster ein Schild auf, das auf die 2G-plus-Regel hinweisen soll. © Ole Spata/dpa

Auf dem Corona-Gipfel haben Bund und Länder neue Corona-Maßnahmen beschlossen, bundesweit werden Kontaktbeschränkungen eingeführt. Für Ungeimpfte wird es ungemütlich.

Frankfurt – Am Donnerstag (02.12.2021) haben sich Bund und Länder anlässlich ihres Gipfels auf weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung der vierten Welle der Corona-Pandemie geeinigt. Die neuen Regelungen sollen für das gesamte Bundesgebiet gelten, zu ihnen gehören auch weitreichende Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich.

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte im Anschluss an die Bund-Länder-Konferenz: „Es soll für alle privaten Zusammenkünfte oder Kontakte, eine strikte Grenze geben, wenn sich eine ungeimpfte Person darunter befindet.“ Konkret bedeutet das, dass in diesem Fall maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt hinzukommen dürfen. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung ihres 14. Lebensjahres.

Da solcherlei Zusammenkünfte auch zwischen Geimpften und Ungeimpften stattfinden, bringen die neuen Kontaktbeschränkungen in vielen Fällen somit auch Einschränkungen für jene mit sich, die sich gegen Corona haben impfen lassen. Schließlich gelten die Beschränkungen auch für Geimpfte, sobald ungeimpfte Verwandte, Freund:innen und Kolleg:innen hinzukommen. Ausgenommen sind lediglich Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte teilnehmen.

Neue Corona-Regeln: Ungeimpfte bleiben bei Partys außen vor

Auch für Geimpfte gelten ab sofort Einschränkungen für größere Anlässe, wie etwa Geburtstagsfeiern. In Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 350 gilt bei privaten Feiern und Treffen eine Grenze von bis zu 50 Teilnehmer:innen im Innenbereich und 200 Personen im Außenbereich. Ungeimpfte sind bei solchen Anlässen generell außen vor, sie dürfen nicht teilnehmen.

Das öffentliche Leben wird ebenfalls heruntergefahren. Für Kinos, Theater und Gastronomiebetriebe wie Restaurants greift ab sofort die 2G-Regel, ein zusätzlicher Test, bekannt als 2G plus, ist optional. Die Personenzahl bei Großveranstaltungen wird ebenfalls reglementiert. Höchstens 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität darf ausgeschöpft werden, zusätzlich wird die Besucherzahl auf 5000 in Innenräumen und 15.000 im Freien gedeckelt.

Und auch für den Einzelhandel gelten neue Regeln. Geschäfte für den täglichen Bedarf wie Lebensmittel ausgenommen, haben dort nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt – und zwar unabhängig von Inzidenzen. Die Geschäfte sind verpflichtet, die Einhaltung der 2G-Regel beim Einlass zu kontrollieren. (Mirko Schmid)

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