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Pandemie

Corona-Gipfel: Bund-Länder-Runde berät Kontaktbeschränkungen und Lockdown

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Nach der Sonderschalte am Samstag, kommt es am Dienstag zum erneuten Corona-Gipfel. Dabei wird unter anderem ein neuer Lockdown diskutiert.

Update von Montag, 20.12.2021, 8.30 Uhr: Nach dem spontanen Corona-Gipfel der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister am Samstag, wollen Bund und Länder am Dienstag abermals die neuen Schritte Deutschlands in der Pandemie beraten. Dabei stehen unter anderem neue Kontaktbeschränkungen und ein neuer Lockdown im Raum.*

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

+++ 16.50 Uhr: Klaus Holetschek, Gesundheitsminister in Bayern, zeigt sich besorgt wegen der Omikron-Variante des Coronavirus. Der CSU-Politiker und aktuelle Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz erklärte am Samstag in München im Anschluss an eine Sonder-Videoschalte der Länderressortchefs: „Wir müssen die Ausbreitung von Omikron so lange wie möglich verhindern und maximal verlangsamen, damit sich noch mehr Menschen impfen lassen können.“

Da es inzwischen wissenschaftlicher Konsens sei, dass die Omikron-Mutante sehr ansteckend ist, müsse das Einschleppen der Variante aus den von der Bundesregierung als Virusvariantengebiet eingestuften Ländern müsse bestmöglich verhindert werden. „Wir müssen die Ausbreitung von Omikron so lange wie möglich verhindern und maximal verlangsamen, damit sich noch mehr Menschen impfen lassen können“, so Holetschek.

Bayerns Ministerpräsident Klau Holetschek (CSU) will verschärfte Reise-Regelungen.

Um dies zu erreichen, hätten die Länderminister den Bund gebeten, die Coronavirus-Einreiseverordnung anzupassen. Demnach sollten Einreisende ab sechs Jahren künftig schon vor Abreise aus diesen Gebieten dem Beförderer einen negativen PCR-Test vorlegen. Dieser dürfe bei Abflug im Ausland höchstens 48 Stunden zurückliegen. Ein Antigen-Schnelltest solle hingegen nicht mehr akzeptiert werden.

Spontaner Corona-Gipfel: Erster Beschluss fix

+++ 14.00 Uhr: Die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Bundesländer fordern schärfere Corona-Regeln zur Einreise aus Virusvariantengebieten nach Deutschland. Das geht aus einem Beschluss des spontanen Corona-Gipfels am Samstagmittag hervor, welcher der dpa vorliegt. Konkret geht es bei dieser Maßnahme um die Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus. „Verhindern können wir die Verbreitung nicht, nur verzögern. Je länger es dauert, bis Omikron auch Deutschland im Griff hat, umso besser“, so Bundesgesundheitsminister Lauterbach.

Demnach sollen Kinder ab einem Alter von sechs Jahren, die sich in den vergangenen zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, schon vor der Abreise nach Deutschland einen PCR-Test verpflichtend absolvieren müssen. Ein Antigentest soll nicht mehr ausreichen. Für diese Regel ist die Bundesregierung zuständig.

Corona-Gipfel: Was Bund und Länder spontan beraten

Erstmeldung von Samstag, 18.12.2021, 13.30 Uhr: Berlin – Am Samstagmittag soll eine spontane Bund-Länder-Runde zur aktuellen Corona-Lage* stattfinden. Laut übereinstimmenden Medienberichten nehmen die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister daran teil.

Laut Angaben der ARD* ist die Tagesordnung des Corona-Gipfels noch unklar. Ein zentrales Thema, was besprochen werden soll, ist jedoch offenbar die Impfstoff-Knappheit und Versorgung. Das Bund-Länder-Treffen findet per Liveschalte statt.

Corona-Gipfel: Impfstoff-Mangel als zentrales Thema

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach* hatte jüngst hinsichtlich der erwarteten Impfstoff-Liefermengen für das erste Quartal 2022 Alarm geschlagen. Er will deshalb im großen Stil Dosen nachkaufen, außerdem sollen 35 Millionen Dosen des Präparats von Moderna* früher kommen als ursprünglich geplant. (tu/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ronny Hartmann/AFP

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