1. Startseite
  2. Politik

Beschlussvorlage des Corona-Gipfels: Das soll sich ändern

Erstellt:

Von: Tobias Utz

Kommentare

Vor dem Corona-Gipfel werden Rufe nach neuen Regeln in Deutschland laut: Was Bund und Länder planen.

Berlin – Am Dienstag beraten Bund und Länder auf einem erneuten Corona-Gipfel. Entgegen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in der vergangenen Wochen, tagen im aktuellen Fall die Gesundheitsministerkonferenz (GMK). Die Zusammenkunft findet unter der Leitung von Karl Lauterbach* (SPD*) statt.

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach möchte dabei bundeseinheitliche Corona-Regeln* anstoßen. Im Zentrum dessen stehen die Booster-Impfungen und damit verbundene Lockerungen für Geimpfte.

Corona-Gipfel: Beschlussvorlage - Das planen Bund und Länder

Allerdings soll nicht nur die Impfkampagne beraten werden. Wie am Dienstagmittag bekannt wurde, planen Bund und Länder neben Lockerungen auch Verschärfungen in der Corona-Pandemie Das berichtet das Magazin Business Insider.

Amtsübergabe Gesundheitsministerium
Karl Lauterbach (SPD), neuer Bundesminister für Gesundheit. © Hannibal Hanschke/Reuters/Pool/dpa

Dabei geht es insbesondere um Verschärfungen bei der Einreise: Laut der Beschlussvorlage sollen davon vor allem die Virusvariantengebiete betroffen sein. Der Vorschlag kommt aus der hessischen Landesregierung, um Ministerpräsident Volker Bouffier. Demnach wollen Bund und Länder die Vorlage eines, maximal 48 Stunden alten, negativen PCR-Tests bereits vor der Abreise aus Virusvariantengebieten nach Deutschland verlangen. Bislang mussten die Tests erst bei der Einreise vorgelegt werden.

Zudem ist laut Beschlussvorlage geplant, dass alle Kinder ab zwölf Jahren, die aus Virusvariantengebieten einreisen wollen, nach der Ankunft in Deutschland sich in Quarantäne begeben sollen. Das Robert Koch-Institut definiert ein Virusvariantengebiet wie folgt: „Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SARS-CoV-2-Virusvarianten.“ Hintergrund der Corona-Verschärfung ist wohl die, auch in Deutschland kursierende, Omikron-Variante des Coronavirus Sars-CoV-2. Mittlerweile wurden Infektionen mit der Mutation festgestellt. (Tobias Utz) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare