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Corona-Gipfel: Wichtige Änderung bei Impfstatus geplant

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Von: Tobias Utz

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Auf dem Bund-Länder-Gipfel werden Änderungen der Corona-Regeln diskutiert. Eine Maßnahme wird wohl dringend empfohlen.

Berlin – Abermals beraten Bund und Länder auf einem Corona-Gipfel. Am Freitag findet die Schalte unter der Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz statt. Anlass des Treffens ist die kursierende Omikron-Variante, welche als hochinfektiös gilt. Änderungen der Corona-Regeln stehen deshalb im Raum.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte bereits am Sonntagabend angekündigt, dass es „neue Maßnahmen“ geben werde. Bereits am Mittwoch berät er mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus den Bundesländern mögliche Beschlüsse. Mehrere Aspekte sind dabei von Bedeutung.

Corona-Gipfel: Das ist geplant

Einerseits steht die Frage im Raum, ob die Quarantäne-Zeit von geboosterten Kontaktpersonen verkürzt werden soll. Hintergrund dessen ist die Sorge vor einem Kollaps der wichtigen Infrastruktur in Deutschland. Es gibt beispielsweise die Befürchtung, dass es bei der Polizei und bei den Feuerwehren zu personellen Engpässen kommen könnte.

Auf dem Corona-Gipfel soll offenbar eine wichtige Änderung des Impfstatus beschlossen werden. (Symbolbild)
Auf dem Corona-Gipfel soll offenbar eine wichtige Änderung des Impfstatus beschlossen werden. (Symbolbild) © Bernd von Jutrczenka/dpa

Andererseits stehen neue Kontaktbeschränkungen im Raum. „Verschärfungen werden leider notwendig sein, um der schweren Welle, die auf uns zukommt, zu begegnen“, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: der Impfstatus. Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtete am Dienstagabend, nachdem der Expertenrat der Bundesregierung getagt hatte, dass sich die Fachleute offenbar bei einer diesbezüglichen Änderung einig sein sollen.

Demnach ist geplant, dass zukünftig nur noch geboosterte Personen als vollständig geimpft gelten sollen. Sprich: Nur wer drei Corona-Impfungen erhalten hat, gilt als vollständig geimpft – und genießt die damit verbundenen Rechte, beispielsweise in gewissen Bereichen keinen negativen Test vorzeigen zu müssen.

Corona-Impfung: Ab wann der Booster rechtlich gilt

Zu einem Beschluss konnte sich der Expertenrat allerdings nicht durchringen. Wie es hieß, wolle man sich am Mittwoch oder Donnerstag nochmals treffen, um mögliche Beschlüsse des Corona-Gipfels zu diskutieren – und eine Empfehlung abzugeben. (tu)

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