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Gehören die Impfzentren im großen Stil bald der Vergangenheit an?
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Gehören die Impfzentren im großen Stil bald der Vergangenheit an?

Corona-Pandemie

Gesundheitsminister wollen Impfzentren schließen und ersetzen lassen

Die Impfzentren sollen Ende September nach und nach schließen. Stattdessen sind mobile Impfteams geplant.

München/Berlin - Corona-Impfungen sollen nach Aussage von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) zukünftig mobil vonstattengehen. Bei der Eindämmung der Corona-Pandemie setze man auch nach dem 30. September auf staatliche und kommunale Impfangebote, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) nach einem Treffen am Montagabend (28.06.2021). Der Schwerpunkt soll aber nicht mehr auf Impfzentren, sondern auf mobilen Impfteams liegen.

Corona-Impfzentren bleiben Ländersache

In Deutschland sollen die Impfzentren zum 30. September zurückgefahren werden, allerdings können die Länder über die künftige Infrastruktur ihres Impfangebots selbst entscheiden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Montag bereits angekündigt, dass die Impfzentren in Bayern zumindest zum Teil erhalten bleiben und etwa für Auffrischungsimpfungen zum Einsatz kommen.

Laut Holetschek soll der Fokus ab Herbst aber auf mobilen Impfteams liegen. Sie könnten flexibel zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen oder anderen Gemeinschaftsunterkünften sowie in sozialen Brennpunkten impfen. Die beiden anderen Säulen - niedergelassene Ärzt:innen und die Betriebsärzt:innen - würden das System ergänzen.

Corona-Impfzentren in Berlin bleiben länger offen

In Berlin sollen die Corona-Impfzentren nach Angaben der zuständigen Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci länger als bisher geplant offen bleiben. „Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, wie wichtig die Impfzentren und mobilen Impfteams für den Impferfolg sind“, twitterte die SPD-Politikerin am Montagabend. „Daher sollen sie nach dem 30.09. nicht vollständig geschlossen werden und können in reduzierter Form weiterhin im Einsatz bleiben.“ Auch solle sichergestellt werden, dass die Kapazitäten bei Bedarf schnell wieder hochgefahren werden könnten.

Bei Auffrischungsimpfungen die womöglich ab Herbst anstehen, könnte das der Fall sein. Beschlüsse dazu gibt es noch nicht. Gleichwohl blieben vor diesem Hintergrund auch die mobilen Impfteams wichtig, die wie die Impfzentren „einen unverzichtbaren Teil zur Pandemiebekämpfung beigetragen“ hätten, ergänzt Kalayci. (ktho mit Agentur)

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