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Corona in Deutschland
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Das RKI hat ein neues Konzept zur Bewertung der Corona-Pandemie in Deutschland vorgelegt. (Symbolfoto)

Pandemie

Neues Corona-Konzept des RKI: Drei Faktoren sollen Lockerungen bestimmen

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Ein Konzept des Robert-Koch-Instituts schlägt eine bundeseinheitliche Bewertung der Pandemie im Herbst vor.

Berlin – Das Robert-Koch-Institut empfiehlt nun eine Abkehr der Inzidenz* als zentraler Aspekt der pandemischen Bewertung in Deutschland. Teil davon ist offenbar ein neues Corona*-Warnsystem.

Laut einem RKI-Papier, das Bund und Ländern wohl bereits seit Ende Juli vorliegt, wird für den Herbst die Berücksichtigung von drei Faktoren empfohlen. Die RKI-Sondereinheit „Strategiewechsel“ hat das Konzept erarbeitet.

Corona in Deutschland: RKI-Konzept sieht drei warnende Faktoren vor

Mithilfe dieser Faktoren sollen „die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen einer vierten Infektionswelle der Covid-19-Pandemie so weit wie möglich eingedämmt werden“, heißt es nach Angaben des Nachrichtenportals Business Insider im RKI-Konzeptpapier. Bei den Faktoren handelt es sich demnach neben dem Sieben-Tage-Inzidenzwert um die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und dem Anteil der Corona-Fälle an der Intensivstationen-Kapazität.

Lockerungen dürfen dem Konzept nach erst erfolgen, falls zwei der drei Faktoren die Kriterien der nächsten Warnstufe erfüllen. Insgesamt soll es drei Warnstufen geben. Auf dem Corona-Gipfel* haben Bund und Länder das Thema bereits diskutiert. Da es keine einheitliche Regelung gab, reagierten Baden-Württemberg* und Niedersachsen anschließend und entwickelten eigene Konzepte.

Das RKI-Papier könnte nun als Grundlage für eine bundeseinheitliche Strategie im Herbst dienen. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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