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Pandemie

Christian Drosten über Corona-Impffortschritt „besorgt“: Drohen wieder „schmerzhafte Eingriffe“?

  • Jan-Frederik Wendt
    VonJan-Frederik Wendt
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Virologe Christian Drosten zeigt sich über den Impffortschritt in Deutschland „zunehmend besorgt“. Zu viele Menschen wähnten sich in einem falschen Sicherheitsgefühl.

Kassel - Für Virologe Christian Drosten verläuft die Corona*-Impfkampagne in Deutschland zu schleppend. Er sei „zunehmend besorgt über den Impffortschritt“ in der Bundesrepublik. Das erklärt der Leiter der Virologie der Berliner Charité in einem schriftlich geführten Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Hier kommen wir nicht schnell genug voran, obwohl genug Impfstoff zur Verfügung steht.“

Viele Menschen wähnten sich wegen der niedrigen Corona-Inzidenz in Deutschland in einem falschen Sicherheitsgefühl. „Es ist wichtig, jetzt sehr viel mehr Informationsarbeit zu leisten - auch im privaten Umfeld, damit die Impfquote schneller ansteigt“, sagt Drosten.

Corona in Deutschland: Virologe Christian Drosten macht die Impf-Geschwindigkeit Sorgen.

Corona in Deutschland: Drosten will keine „schmerzhaften Eingriffe im Winter“

Denn: Dadurch sinke die Wahrscheinlichkeit von erneuten „schmerzhaften Eingriffen im Winter“. Auch er wünsche sich, dass Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens nicht noch einmal notwendig werden.

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt seit über 2 Wochen wieder konstant an. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Wert am Freitagmorgen (23.07.2021) bei 13,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen 24 Stunden 2089 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 1456 gelegen. Zudem wurden 34 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion registriert.

Corona in Deutschland: Karl Lauterbach zeigt sich über die Delta-Variante besorgt

Mittlerweile haben über 40 Millionen Menschen (48,5 Prozent) in Deutschland einen vollen Impfschutz gegen das Coronavirus. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitgeteilt. 50,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger (60,6 Prozent) seien mindestens einmal gegen die neuartigen Erreger geimpft. „Wir entscheiden durchs Impfen im Sommer, wie wir durch Herbst und Winter kommen“, schreibt der Christdemokrat.

Neben Drosten zeigt sich auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach* besorgt - und zwar über neue Forschungsdaten zur Delta-Variante. Lauterbach halte die Corona-Mutante für deutlich gefährlicher als bisherige Varianten. „Von allem, was wir bisher wissen, müssen wir davon ausgehen, dass die Delta-Variante sowohl ansteckender als auch tödlicher ist“, sagte der Bundestagbsabgeordnete den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das würden neue Auswertungen aus Kanada nahelegen. (Jan-Frederik Wendt) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jürgen Heinrich/Imago

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