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Bodo Ramelow hatte schon einmal seine Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Corona-Schalten kundgetan.
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Bodo Ramelow muss sich in Corona-Quarantäne begeben.

Corona

Nach Bundesratssitzung – Ramelow und Tschentscher in Quarantäne

Am Freitag vergangener Woche (26.03.2021) treffen sich Mitglieder des Bundesrates trotz Corona persönlich. Nun sind zwei Länderchefs in Isolation.

Hamburg – Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow befinden sich nach einem Hinweis der Corona-Warn-App in Corona-Isolation. Offenbar steht die Warnung im Zusammenhang mit der letzten Bundesratssitzung am Freitag (26.03.2021), nach der zahlreiche im Plenarsaal Anwesende einen Hinweis erhielten. Das teilte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Montag in Hamburg mit. Nach eigenen Angaben war auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bei der Bundesratssitzung präsent.

Corona: Thüringens Ministerpräsident Ramelow in Quarantäne

Ramelow sagte der „Deutschen Presse-Agentur“, der Amtsarzt des Saale-Orla-Kreises habe ihm auferlegt, alle persönlichen Kontakte zu unterbinden. Der Linke hat in dem Ostthüringer Landkreis ein Ferienhäuschen. Derzeit werde er sein dortiges Grundstück nicht verlassen und könne entsprechend nicht an Landtagssitzungen teilnehmen. Auch die beiden Minister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) und Dirk Adams (Grüne) vermeiden demnach wegen einer Meldung in der Corona-Warn-App Kontakte. Ramelow will am Mittwoch einen PCR-Test machen lassen, um Gewissheit zu bekommen.

In Hamburg hätten sich neben Tschentscher auch Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) sowie die Außenbevollmächtigte des Senats beim Bund und der EU, Staatsrätin Almut Möller (SPD), in freiwillige häusliche Isolation begeben. Sie arbeiten derzeit im Homeoffice und ließen am Mittwoch einen PCR-Test machen, hieß es aus dem Senat.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident erhielt keine Warnung durch Corona-App

Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) begab sich am Montag nach einem Warnhinweis der App in häusliche Quarantäne. Sein Ministerium geht von einem Zusammenhang mit der vergangenen Bundesratssitzung aus. Willingmann werde sich im Laufe der Woche testen lassen, alle weiteren Termine aber aus dem Homeoffice wahrnehmen, sagte ein Sprecher.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und sein Sprecher sind von dem Alarm der Corona-App hingegen ausgeschlossen – obwohl beide an der Sitzung in Berlin teilgenommen hatten. Wie der Sprecher mitteilte, sei Haseloff bei mehreren Corona-Tests negativ getestet worden. (ktho/dpa)

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