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Corona-Virus

„Covid-19-Radar“ soll „wenig verlässliche“ Hospitalisierungsrate ersetzen

  • Ares Abasi
    VonAres Abasi
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Bund und Länder sehen künftig härtere Corona-Maßnahmen bei überschrittenen Belastungsschwellen in Kliniken vor. Der deutsche Patientenschutz sieht die Hospitalisierungsrate jedoch kritisch. 

Berlin – Am vergangenen Donnerstag (18.11.2021) haben Bund und Länder vereinbart, dass bei Überschreiten bestimmter Belastungsschwellen der Kliniken einheitlich härtere Corona-Maßnahmen greifen sollen. Die sogenannte Hospitalisierungsrate soll als Orientierung für die jeweiligen Länder dienen.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hält die Bewertung von Bund und Ländern zur Corona-Lage jedoch für wenig verlässlich. Die Hospitalisierungsrate sei keine aktuelle Zahl. Auch spiegele sie nicht den die tatsächliche Auslastung in Krankenhäusern und Intensivstationen wider, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Der Patientenschutz sieht ein „Covid-19-Radar“ für die Kliniken als sinnvoll an. Dieser solle den tagesaktuellen Parameter betrachten.

Härtere Maßnahmen bei höherer Hospitalisierung: Der deutsche Patientenschutz sieht das nicht als aussagekräftig.

Deutscher Patientenschutz hält Hospitalisierungsrate für wenig verlässlich: Künftig dient sie als Maßstab

Angesichts der geringen Aussagekraft der Sieben-Tage-Inzidenz löste die Hospitalisierungsrate die Sieben-Tage-Inzidenz ab. Die Hospitalisierungsrate gibt Auskunft über die Belastung in den Krankenhäusern. Der Wert zeigt an, wie viele Corona-erkrankte Patient:innen pro 100.000 Einwohner:innen binnen sieben Tagen stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten, so das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bislang gab es noch keinen Schwellenwert, ab wann die Lage als kritisch gelten sollte.

Nun haben Bund und Länder beschlossen: Liegt die Rate über 3, soll in dem betroffenen Bundesland für Freizeiteinrichtungen, Kultur- und Sportveranstaltungen, Gastronomie und bestimmte Dienstleistungen flächendeckend 2G gelten. Zutritt hätten dann nur Geimpfte und Genesene. Bei Überschreiten eines Werts von 6 sollen die Länder dann sogar darüber hinausgehend in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise oder andere Maßnahmen vorschreiben (2G plus). Der Bundesrat stimmte am Freitag (19.11.2021) dem neunen Infektionsschutzgesetz einstimmig zu. (Ares Abasi mit dpa)

Rubriklistenbild: © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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