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Corona-Pandemie

Coronavirus: RKI entfernt beliebte Urlaubsregionen von Liste der Risikogebiete

  • Ute Fiedler
    vonUte Fiedler
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Die Corona-Zahlen sinken, der Urlaub rückt in greifbare Nähe. Nun haben Bundesregierung und RKI gleich mehrere beliebte Urlaubsgebiete von der Risikoliste genommen. 

Berlin - Die Bundesregierung streicht aufgrund sinkender Corona-Infektionszahlen immer mehr beliebte Urlaubsgebiete von der Liste der Risikogebiete. Ab Sonntag (6. Juni 2021) gelten nun auch Italien, Tschechien und weite Teile Österreichs nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Das gleiche gilt für die wichtigen Ferienregionen Istrien, Dubrovnik-Neretva und Split-Dalmatien in Kroatien, die französische Insel Korsika sowie für die Schweizer Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich.

Ebenso von der Liste genommen werden einige Überseegebiete Frankreichs wie Neukaledonien und Französisch-Polynesien und der Niederlande wie Curacao und Bonaire sowie der Vatikan. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag (4. Juni 2021) mit.

Coronavirus: Italien und Tschechien keine Risikogebiete mehr

Im Zuge der Änderungen werden die Einreisebeschränkungen nach Deutschland gelockert: Wer ab 6. Juni auf dem Landweg nach Deutschland einreist, muss keine Einreisebeschränkungen aufgrund des Coronavirus beachten. Wer jedoch mit dem Flugzeug einreist, muss weiterhin einen negativen Corona-Test vorweisen.

Wie das Robert Koch-Institut weiter mitteilt, werden auch die Einreisebeschränkungen für die Türkei, Schweden und Litauen gelockert. Sie werden vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet zurückgestuft. Das bedeutet: Wer aus diesen Destinationen nach Deutschland zurückreist und einen negativen Corona-Test vorweist, muss sich nicht mehr in Quarantäne begeben.

Die Bundesregierung und das RKI nehmen Italien ab Sonntag (6. Juni 2021) von der Liste der Corona-Risikogebiete. (Symbolfoto)

Corona-Pandemie: Uruguay wird Virusvariantengebiet

Als Corona-Hochinzidenzgebiete gelten in der Regel laut Robert Koch-Institut Länder, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz bei über 200 liegt, in Risikogebieten liegt sie bei über 50.

Strengere Maßnahmen gelten hingegen für Uruguay. Das südamerikanische Land wird als wie bereits Großbritannien als Virusvariantengebiet eingestuft. Die Einreise nach Deutschland wird somit stark eingeschränkt: Einreisen dürfen ab Sonntag ausschließlich deutsche Staatsbürger:innen und Menschen mit Wohnsitz in Deutschland. Nach ihrer Rückkehr müssen sie sich zwei Wochen lang in Quarantäne begeben, die nicht durch einen negativen Corona-Test verkürzt werden kann.

Corona-Krise trifft Italien schwer

Vor allem mit Blick auf die anstehenden Sommerferien dürften die neuen Einstufungen interessant sein. Nachdem Mallorca bereits im März von der Risikogebiete des RKI gestrichen worden war, wurden auch die Beschränkungen für das portugiesische Festland, Malta und die Kanaren aufgehoben.

Italien hat bereits zahlreiche Corona-Beschränkungen gelockert: Seit Dienstag (2. Juni 2021) werden Gäste wieder in Bars und Restaurants bedient. In einigen Regionen wurden zudem die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Wer Urlaub in dem Mittelmeerland machen möchte, braucht nach wie vor einen negativen Corona-Test, um sich von der Quarantäne vor Ort befreien zu können.

Auch Österreich hofft in diesem Sommer auf deutsche Tourist:innen – allerdings zählen die Bundesländer Tirol und Vorarlberg vorerst weiter Corona-Risikogebiete.

Corona-Lockerungen auch in der Türkei

Ebenfalls große Hoffnungen dürfte sich eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen außerhalb Europas machen: die Türkei. Wer an die türkische Mittelmeerküste reisen möchte, muss sich nun nicht mehr in Quarantäne begeben. Ein wichtiger Schritt für das von Präsident Recep Tayyip Erdogan regierte Land: Der Tourismussektor hat für die türkische Wirtschaft große Bedeutung. Im Zuge der Coronakrise waren im vergangenen Jahr rund 70 Prozent Urlauber:innen weniger gekommen als im Jahr 2019.

Durch die neuen Einstufungen gibt es ab Sonntag noch 24 Hochinzidenzgebiete und 13 Virusvariantengebiete. Weiterhin gibt es mehr als 100 Länder, die weiterhin zu den Risikogebieten zählen.

Auch wenn ab Sonntag nun für weitere Länder die Reisewarnung des Auswärtigen Amts aufgehoben wird, rät die Bundesregierung aufgrund der Corona-Pandemie weiter von touristischen Reisen ins Ausland ab. Wann sie ihre Empfehlung ändert, ist unklar. (Ute Fiedler mit dpa)

Rubriklistenbild: © imago-images

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