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Corona-Mittel nicht ausreichend

„Dramatische Situation“: Deutschlands Kliniken geht Geld für Gehälter aus

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Die Situation in den Krankenhäusern in Deutschland ist wegen der Corona-Pandemie angespannt. Die neuen Pläne der Regierung seien nur eine „minimale Verbesserung“.

  • Die Corona-Krise erschwert die Arbeit in den Krankenhäusern bundesweit deutlich.
  • Vor allem wegen fehlender Routineeingriffe geht den Kliniken das Geld aus.
  • Nun drohen Engpässe bei der Bezahlung der Mitarbeitenden.

Berlin – Die Corona-Pandemie stellt die deutschen Krankenhäuser auf die Probe. Vor allem die angespannte Finanzlage macht den Kliniken Sorgen. Nun warnte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dass die Kliniken bereits im ersten Quartal die Gehälter ihrer Beschäftigten nicht mehr bezahlen könnten. Mehr Hilfen vom Staat seien nötig. 

Coronavirus: Krankenhäuser in Deutschland in „dramatischer Situation“

Laut Gaß seien die Kliniken bundesweit in einer „dramatischen Situation“ und würden nur noch über begrenzte finanzielle Mittel verfügen. Eine „Liquiditätssicherung“ vonseiten der Bundesregierung sei daher unumgänglich, wie Gaß den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland mitteilte. 

Vielen Kliniken fehlt in der Corona-Pandemie laut Deutscher Krankenhausgesellschaft das Geld aus der Regelversorgung.

Mitte Dezember hatte das Gesundheitsministerium einen neuen Rettungsschirm für die Krankenhäuser in Deutschland beschlossen. Den aktuellen Plänen der Bundesregierung zufolge sollen Kliniken, die sich in besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Gebieten befinden, Ausgleichszahlungen erhalten. Das setzt allerdings voraus, dass sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und Betten freihalten. Aus der Perspektive der Krankenhausgesellschaft ist dieses Modell bei Weitem nicht tragbar. Der neue geplante Rettungsschirm sei nur eine „minimale Verbesserung“, wie Gaß bemängelt. 

Geplante Änderungen bei Krankenhäusern: Maßnahmen seien nicht ausreichend

Nur 25 Prozent der Kliniken würden von diesen Veränderungen erfasst. Im Frühjahr habe es hingegen einen Rettungsschirm gegeben, der für sämtliche Krankenhäuser gegolten habe – „dabei gab es damals nur etwa halb so viele Covid-19-Patienten“.

Nach Angaben des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) rechnen zwei Drittel aller Betreiber von Kliniken mit Verlusten im ablaufenden Jahr, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Demnach beurteilen nur noch 18 Prozent der knapp 2000 Kliniken mit ihren insgesamt 1,3 Millionen Mitarbeitern ihre aktuelle wirtschaftliche Lage während der Corona-Krise als gut. (Marvin Ziegele mit AFP)

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/dpa

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