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Helge Braun

„Gefährlichste Phase der Pandemie“: Kanzleramtschef warnt vor impfresistenter Corona-Mutante

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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Die dritte Welle könnte schlimmer ausfallen als die zweite, warnt Helge Braun. Vor allem wachse die Gefahr einer neuen Mutation des Coronavirus.

Berlin – In Deutschland steigen die Infektionszahlen mit dem Coronavirus an. Die von Virolog:innen befürchtete dritte Welle steht bevor – und sie könnte schwerer verlaufen als die erste und zweite, auch weil sie durch eine ansteckendere Mutante ausgelöst wird, meint Helge Braun (CDU), Chef des Bundeskanzleramts.

Corona: Helge Braun (CDU) warnt vor impfresistener Mutation

Bundeskanzleramtschef Helge Braun (CDU) warnt vor einer impfresistenten Corona-Mutante.

Braun warnt angesichts dieser dritten Welle vor dem Auftauchen einer impfresistenten Corona-Mutante. „Wenn jetzt parallel zum Impfen die Infektionszahlen wieder rasant steigen, wächst die Gefahr, dass die nächste Virus-Mutation immun wird gegen den Impfstoff“, sagte er im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ (BamS). Man befinde sich derzeit in der „gefährlichsten Phase der Pandemie“. Die nächsten Wochen würden zeigen, „ob wir die Pandemie absehbar in den Griff bekommen“.

Sollte solch eine impfresistente Corona-Mutante auftauchen, „stünden wir wieder mit leeren Händen da“, warnt der Kanzleramtschef. „Dann bräuchten wir neue Impfstoffe, dann müssten wir mit dem Impfen wieder ganz von vorn beginnen.“ Unter allen Umständen müsse dies verhindert werden. Die Möglichkeit eines „weitestgehend normalen Sommers“ dürfe nicht dadurch gefährdet werden, „ein paar Wochen zu früh zu lockern“.

Kanzleramtschef Helge Braun: Corona lässt sich „nicht wegwünschen“

Zwar erwarte Helge Braun eine „entlastende Wirkung“ durch das Impfen sowie den Beginn der warmen Jahreszeit im Mai, allerdings müsse man jegliche Lockerungen in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 zurückzunehmen und weitere Maßnahmen ergreifen, um die Corona-Infektionen wieder runterzubringen. Beispielsweise sollen abendliche und nächtliche Ausgangssperren helfen, da die „höchsten Ansteckungsraten bei privaten Treffen“ zu verzeichnen seien.

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Das Coronavirus könne man sich „nicht wegwünschen“. Dass uns die Mutation „das Frühjahr so viel schwerer macht“, sei „bitter“. Doch wenn alles gut laufe, so Helge Braun, würde sich die Infektionslage im Mai entspannen und Reisen ab August wieder möglich sein. Zu Pfingsten (23. und 24. Mai) werde man die ersten positiven Effekte sehen – „vorausgesetzt, die Situation läuft bis dahin nicht aus dem Ruder.“ Reisen zu Ostern seien zwar „schlicht nicht verantwortbar“, Braun halte es aber „für realistisch, dass im August Reisen wieder möglich sind.“

Corona: Helge Braun kündigt „erste positive Effekte“ an Pfingsten an

Als wichtigen Schritt, um das Coronavirus einzudämmen, nannte Helge Braun das Testen in Unternehmen. Sollten bis Anfang April nicht mindestens zwei Drittel der Betriebe ihr Personal zweimal wöchentlich testen, müsse es statt der geltenden Selbstverpflichtung der Wirtschaft eine Testpflicht geben. (Lukas Rogalla mit AFP)

Rubriklistenbild: © TOBIAS SCHWARZ

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