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Nach dem Impfgipfel

Corona: Bund plant Lockerungen für Geimpfte - Länder preschen vor

  • Friederike Meier
    vonFriederike Meier
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Bald soll es bundesweit Lockerungen für Menschen geben, die ihre Impfung gegen das Coronavirus hinter sich haben. Doch nicht alle Bundesländer warten darauf.

Berlin – Die Hoffnungen vor dem Impfgipfel am Montag (26.04.2021) waren groß. Werden Menschen, die schon eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben, wie negativ getestete behandelt? Müssen sie sich noch an Beschränkungen halten?

Doch bundesweit sind diese Fragen immer noch nicht geklärt. Zwar haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident:innen der Bundesländer auf dem Impfgipfel über diese Fragen diskutiert, Beschlüsse gab es jedoch noch nicht. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll bis Ende Mai entschieden sein, inwieweit es weiterhin Corona-Beschränkungen für Geimpfte geben soll.

Lockerungen für Menschen mit Corona-Impfung: Bundesländer wollen nicht warten

Das reicht einigen Bundesländern aber nicht aus. Nach einem Beschluss des bayerischen Kabinetts vom Dienstag werden vollständig Geimpfte im Freistaat von diesem Mittwoch an Menschen gleichgestellt, die negativ auf Corona getestet wurden. So müssen vollständig Geimpfte bei einem Friseurbesuch keinen negativen Corona-Test vorweisen.

Auch andere Bundesländer wie etwa Rheinland-Pfalz und Hessen haben ihre Verordnungen bereits entsprechend angepasst. In Hessen kündigte etwa Ministerpräsident Volker Bouffier am gestrigen Dienstag (27.04.2021) an, dass ähnlich wie in Bayern für vollständig Geimpfte nun die gleichen Regeln gelten sollen wie für negativ Getestete.

Lockerungen für Menschen mit Corona-Imfpung: „Trödelmodus bei der Rückgabe von Grundrechten“

Der Zeitplan von Jens Spahn dauert vielen zu lange. So forderte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich eine rasche Aufhebung der Corona-Beschränkungen für Geimpfte. „Das muss zügig kommen, denn wir sollten uns die Entscheidung darüber nicht von den Gerichten aus der Hand nehmen lassen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Da jetzt klar sei, dass Geimpfte wahrscheinlich andere nicht mehr infizieren könnten, müssten die Grundrechtseinschränkungen für diese Gruppe Schritt für Schritt zurückgenommen werden.

Corona in Bayern: Der Freistaat geht erneut einen Sonderweg, verkündete Markus Söder. Diesmal geht es um Lockerungen für Geimpfte.

Lockerungen für Menschen mit Corona-Imfpung: Christine Lambrecht fordert Signal

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat indes das Voranschreiten der Bundesländer begrüßt. „Was jetzt in den Ländern geschieht, das geht absolut in die richtige Richtung“, sagte Lambrecht am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Sie hält baldige Freiheitsrechte für Geimpfte in der Corona-Pandemie für unabdingbar. „Wir müssen sehr, sehr schnell jetzt auch dazu kommen, ein Signal zu senden und das dann auch umsetzen“. Stand Dienstag waren in Deutschland 7,3 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. (Friederike Meier,dpa,epd)

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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