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Impfung beim Hausarzt

Corona-Impfung mit Johnson & Johnson: Erstmals bei Hausärzten möglich

  • Anna Charlotte Groos
    VonAnna Charlotte Groos
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Bisher kommt der Corona-Impfstoff Johnson & Johnson in Deutschland kaum zum Einsatz. Ab dem 25. Mai sollen erstmals auch die Hausärzte den Impfstoff verabreichen.

Berlin – Während in den Arztpraxen in Deutschland zeitweise ein Engpass beim Corona-Impfstoff von Biontech besteht, können sie sich über ein anderes Vakzin freuen: In der letzten Maiwoche sollen die Hausärzte in Deutschland erstmals Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. „Der Bund wird für die Woche vom 25. bis 30. Mai rund 1,6 Millionen Dosen von Biontech, etwas mehr als 500.000 Dosen von Johnson & Johnson und voraussichtlich 600.000 von Astrazeneca bereitstellen“, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KVB) den Praxen in einer Mitteilung mit, über die die „Rheinischen Post“ am Dienstag berichtete (18.05.2021).

Der Impfstoff von Johnson & Johnson hat den Vorteil, dass er mit einer Dosis auskommt. Damit verspricht er derzeit den schnellsten Weg zum vollen Impfschutz. Die Priorisierung für das Johnson-&-Johnson-Präparat in Arztpraxen und bei Betriebsärzten wurde von Bund und Ländern zuvor bereits aufgehoben. Empfohlen wird der Impfstoff vorrangig für Menschen ab 60 Jahren.

In der letzten Maiwoche sollen die Hausärzte in Deutschland erstmals Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.

Corona-Impfung mit Johnson & Johnson erstmals bei Hausärzten möglich

Bisher ist der Impfstoff in Deutschland kaum zum Einsatz gekommen. Spahn zufolge wurden bisher rund 460.000 Impfdosen nach Deutschland geliefert, aber nur rund 20.000 Dosen genutzt worden, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete (Stand: 10.05.2021). Zugelassen wurde der Impfstoff in der EU bereits im März. Doch Mitte April wurde in den USA nach etwa 7 Millionen verimpften Dosen die Impfung mit Johnson & Johnson pausiert, da sechs Fälle von Sinusvenenthrombosen aufgetreten waren. Der Hersteller selbst verschob den Markteinstieg mit seinem Vakzin in Europa. In Deutschland gebe es bisher keine Meldungen zu Komplikationen wegen Johnson & Johnson, sagte eine Sprecherin des Paul Ehrlich-Instituts. (Anna Charlotte Groos mit dpa)

Dass der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson, bei dem nur eine Spritze für vollen Impfschutz ausreicht, nur für Personen über 60 empfohlen wird, sieht vor allem die Obdachlosenhilfe kritisch. (Anna Charlotte Groos, mit dpa)

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa

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