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In Polen und Mexiko werden gefälschte Impfdosen von Biontech/Pfizer beschlagnahmt. (Symbolbild)

Coronavirus

Biontech und Pfizer: Gefälschter Corona-Impfstoff im Umlauf - auch Sputnik V betroffen

  • Sonja Thomaser
    VonSonja Thomaser
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Immer häufiger werden Fälle von gefälschtem Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer bekannt. Der US-Pharmakonzern hat die Vorfälle bestätigt.

Washington – In Polen und in Mexiko wurden gefälschte Dosen des Corona-Impstoffes von Biontech/Pfizer beschlagnahmt. Das bestätigte der US-Pharmakonzern laut Medienberichten. Dutzende Menschen wurden mit gefälschtem Impfstoff in dem Glauben gelassen, sie wären nun gegen das Coronavirus geschützt, bevor der Betrug aufflog. Gesundheitlichen Schaden hat der Impfstoff aber wohl nicht angerichtet.

Mit dem in einer Klinik in Mexiko konfiszierten Impfstoff seien etwa 80 Menschen vermeintlich gegen das Coronavirus geimpft worden, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch. Die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Nuevo Leon hatten im Februar vor gefälschtem Impfstoff gewarnt.

Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer: Fälschungen in Polen und Mexiko

Die in Polen beschlagnahmten Dosen des vermeintlichen Biontech/Pfizer-Impfstoffes enthielten dem Bericht zufolge eine harmlose kosmetische Substanz, vermutlich Anti-Falten-Creme. „Wir sind uns bewusst, dass in dieser Art von Umfeld - angeheizt durch die Einfachheit und Bequemlichkeit des Onlinehandels und die Anonymität, die das Internet bietet - Betrug, Fälschungen und andere illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Corona-Impfstoffen und Behandlungen für Covid-19 zunehmen werden“, sagte ein Pfizer-Sprecher dem US-Sender „ABC“, wie auch echo24.de* berichtet.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Kriminelle in der Corona-Pandemie versuchen, gefälschte Impfstoffe in Umlauf zu bringen. Allein im vergangenen Monat wurden nach Angaben von Interpol Tausende gefälschte Impfstoffdosen in China und Südafrika beschlagnahmt und Dutzende Menschen festgenommen. Auch die Gesundheitsbehörden im mexikanischen Bundesstaat Nuevo Leon hatten bereits im Februar vor gefälschtem Impfstoff gewarnt.

Corona-Impfstoff: Auch von Sputnik V Fälschung im Umlauf

Mitte März hatte der mexikanische Zoll nach eigenen Angaben in einem Privatflugzeug nach Honduras 5775 Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V beschlagnahmt, wie auch ruhr24.de meldet. Diese wurden in 1155 Ampullen, zwischen Getränken und Eiscreme versteckt, in zwei Kühlboxen in dem Flieger entdeckt.

Das Präparat sei gefälscht, hatte Russlands staatlicher Direktinvestmentfonds RDIF erklärt. Die Fälschung sei an einem Rechtschreibfehler beim Namen des Impfstoffs auf den Etiketten zu erkennen, so der RDIF. „Dies ist ein Beispiel möglicher Provokationen gegen Sputnik V“, hieß es. Der Fonds bedanke sich bei der mexikanischen Regierung für die Beschlagnahme. Russische und mexikanische Behörden würden gemeinsam ermitteln und den angeblichen Corona-Impfstoff untersuchen. Die Maschine sollte Angaben zufolge vom Flughafen der Stadt Campeche in die honduranische Stadt San Pedro Sula fliegen. Besatzung und Passagiere - allesamt honduranische Staatsbürger - seien festgenommen worden. (Sonja Thomaser mit afp) *echo24.de und ruhr24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.


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