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Aktivist:innen von Fridays for Future haben den Schriftzug „Another World is Possible“ auf die Oberbaumbrücke in Berlin gemalt. Anhänger und Unterstützer der Bewegung „Fridays for Future“ haben an verschiedenen Orten in der Stadt mit verschiedenen Aktionen für eine bessere Klimaschutzpolitik demonstriert. (Aufnahme mit einer Drohne)
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Aktivist:innen von Fridays for Future haben den Schriftzug „Another World is Possible“ auf die Oberbaumbrücke in Berlin gemalt. Anhänger und Unterstützer der Bewegung „Fridays for Future“ haben an verschiedenen Orten in der Stadt mit verschiedenen Aktionen für eine bessere Klimaschutzpolitik demonstriert. (Aufnahme mit einer Drohne)

„Fridays for Future“

„Fridays for Future“: Demonstrationen gehen nach Corona-Pause weiter – etwas anders als sonst

  • Ute Fiedler
    vonUte Fiedler
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Die Corona-Pandemie hatte die Proteste von „Fridays for Future“ lange Zeit ausgebremst. Jetzt gehen die Aktivist:innen wieder auf die Straßen und setzen sich für den Klimaschutz ein.

Berlin - Zum siebten Mal sind Aktivist:innen der Bewegung „Fridays for Future“ auf die Straßen gegangen. Bundesweit habe es am Freitag (19.03.2021) nach Angaben der Organisatoren rund 280 Proteste mit zahlreichen Teilnehmer:innen gegeben. Darüber hinaus hätten weitere Aktionen in etwa 70 Ländern stattgefunden. Unterstützt wurden die Proteste laut der Nachrichtenagentur „AFP“ unter anderem von zahlreichen Organisationen und Wissenschaftlern, beispielsweise von Polarforschern des Alfred-Wegener-Instituts an der deutschen Antarktisstation Neumayer III.

Die Aktivist:innen von „Fridays for Future“ forderten, mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung und den Klimawandel zu unternehmen. Laut der Nachrichtenagentur „AFP“ verzichteten sie wegen der Corona-Pandemie meist auf klassische Demonstrationen. Stattdessen wählten sie alternative Methoden, um Aufmerksamkeit zu erregen.

In der Corona-Pandemie: „Fridays for Future“ setzen Zeichen für den Klimaschutz

So hinterließen die Demonstranten von „Fridays for Future“ laut „AFP“ zum Beispiel auf der Oberbaumbrücke über die Spree in Berlin einen riesigen Schriftzug „Another World is Possible“ (Eine andere Welt ist möglich). Auch in Hamburg zeichneten die Aktivist:innen von Fridays for Future ihre Botschaft auf. „Wir alle für 1,5 Grad“ stand am Freitag auf der Fahrbahn einer zentralen Einkaufsstraße in der Hamburger Innenstadt. Dort soll er die kommenden vier Wochen lang bleiben, teilte „Fridays for Future“ auf Twitter mit. „Keine leeren Versprechen mehr“ („No More Empty Promises“) steht darüber hinaus auf einem 60 Meter langen Banner, das am Olympiapark in München angebracht wurde.

Begleitet wurden die Streikaktionen von „Fridays for Future“ unter anderem auch mit Onlinekampagnen, die Protestaktionen wurden in den sozialen Medien übertragen. In anderen Städten hängten Unterstützer nach Angaben der Nachrichtenagentur „AFP“ selbst gemalte Plakate auf.

„Fridays for Future“ will im Superwahljahr 2021 besonders viel demonstrieren

Doch es gab auch klassische Proteste, beispielsweise in Köln. In Potsdam sei zudem eine Menschenkette geplant gewesen, in weiteren Städten hätten Fahrradkorsos stattgefunden, unter anderem in Lübeck.

Die Corona-Pandemie hatte die Proteste von „Fridays for Future“ eine Zeit lang ausgebremst. Doch die Klimaproteste seien notwendig und sollen weitergehen. Im Superwahljahr 2021 wolle man besonders viel demonstrieren. (afp, uf)

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