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Erstes Bundesland will Corona-Inzidenz ignorieren

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Von: Tobias Utz

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Corona-Inzidenz
Baden-Württemberg will zukünftig den Inzidenzwert nicht mehr berücksichtigen. (Screenshot) © Robert-Koch-Institut/RKI

Als erstes Bundesland will Baden-Württemberg den Corona-Inzidenzwert nicht mehr beachten.

Stuttgart – Auf dem Corona*-Gipfel konnten sich Bund und Länder nicht auf eine einheitliche Bewertung des Infektionsgeschehens durch verschiedene Indikatoren einigen.* Bislang galt vor allem der Inzidenzwert als sehr aussagekräftig. Zukünftig sollen nun andere Faktoren miteinbezogen werden – vor allem in Baden-Württemberg.

Das Bundesland prescht damit vor: Laut Angaben des Gesundheitsministeriums entfällt der Inzidenzwert als Indikator für Corona-Maßnahmen komplett. Das bedeutet, dass Geimpfte, Genesene und Getestete wieder stärker am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Diese Regelung soll ab kommenden Montag (16.08.2021) gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz werde in der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg nicht mehr als ordnungspolitisches Instrument aufgelistet, hieß es am Mittwoch (11.08.2021).

Baden-Württemberg will Corona-Inzidenz ignorieren

Teil dieser neuen Regelung ist ebenfalls, dass es bei kulturellen Veranstaltungen in Innenbereichen, wie z.B. Diskotheken oder Clubs, keine Personenobergrenze mehr geben soll. Voraussetzung für den Eintritt ist an dieser Stelle nur noch der Nachweis, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Als Tests sollen PCR-Tests akzeptiert werden.

Im Bereich der Innen-Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistungen und beispielsweise beim Friseur soll ein negativer Antigen-Schnelltest ausreichen. (tu/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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