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Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview mit RTL über die Corona-Krise und die Pläne der Bundesregierung.
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Kanzlerin Angela Merkel. (Archivfoto)

Corona-Pandemie

Kanzlerin spricht über „harte Entscheidungen“ in Corona-Krise

  • Tobias Möllers
    vonTobias Möllers
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Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich in einem TV-Interview den Fragen zum Kurs der Regierung in der Corona-Krise. Sie spricht von harten Entscheidungen und warnt: „Wir müssen jetzt ganz, ganz vorsichtig sein“. 

  • Angela Merkel stellt sich am 4. Februar in einem TV-Interview Fragen zur Corona-Krise.
  • RTL-Interview: Wie geht es weiter mit Impfungen und Lockdown?
  • Bundeskanzlerin sieht „Licht am Ende des Tunnels“.

+++ 20:40 Uhr: Merkel hat sich in dem Exklusiv-Interview auch dazu geäußert, was bei der Konferenz mit den Länder-Regierungschefs am kommenden Mittwoch geplant sei: „Ich kann‘s Ihnen noch nicht sagen, was wir Mittwoch machen werden, weil ich noch fünf Tage die Entwicklung abwarten muss. Weil ich mir angucken muss, wie weit ist das britische Virus schon vorgedrungen.“ Die Frage, ob es zu einer Verlängerung des Lockdowns oder zu Lockerungen kommt, bleibt also vorerst offen.

+++ 20:38 Uhr: Merkel sagte in dem Interview, sie müsse immer wieder „harte Entscheidungen“ treffen: „Und wie gerne würde ich auch was Gutes verkünden. Aber es hat ja keinen Sinn, wir dürfen ja auch keine falschen Hoffnungen wecken, und deshalb versuche ich, immer realistisch zu sein.“

Merkel warnt vor Unvorsichtigkeit in der Corona-Krise: „Müssen jetzt ganz, ganz vorsichtig sein“

+++ 20:35 Uhr: Das war schon das RTL-Exklusiv-Interview mit Kanzlerin Angela Merkel. Die Kanzlerin sieht in der Corona-Krise Grund zur Hoffnung, warnt aber mit Blick auf mögliche Lockerungen zugleich vor „falschen Hoffnungen“. „Ich sehe ein leichtes Licht am Ende des Tunnels, aber es ist eine unglaublich schwere Zeit“, sagte Merkel dazu. Die Infektionszahlen gingen deutlich herunter, es kämen auch zunehmend Impfungen. Allerdings seien die Zielwerte noch nicht erreicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview mit RTL über die Corona-Krise und die Pläne der Bundesregierung.

+++ 20:31 Uhr: „Wir müssen jetzt ganz, ganz vorsichtig sein, damit nicht auf den letzten Meter noch viele Menschen sterben“, warnt Merkel mit Blick auf wachsende Unvorsichtigkeit der Menschen und vorschnelle Lockerungen. Auch jetzt noch müsse man die Schutzregeln einhalten, gerade mit Blick auf die Pflegeheime.

Merkel verteidigt schleppenden Impfstart: „Wir wollten Vertrauen aufbauen“

+++ 20:27 Uhr: Angesprochen auf die Probleme beim Impfstart, verteidigt Merkel die Entscheidungen der Regierung, koordiniert EU-weit zu bestellen. Großbritannien habe früher mit einer Notzulassung mit dem Impfen gestartet. „Wie haben uns für den gründlichen Weg entschieden, weil wir Vertrauen aufbauen wollen“, argumentiert Merkel mit Blick auf die „normale“ Zulassung der Impfstoffe in der EU.

+++ 20:26 Uhr: „Wann wird es wieder ein normales Leben geben?“, fragt Frauke Ludowig die Kanzlerin. „Es wird sehr viel mehr Normalität geben, wenn eine große Menge geimpft ist“, antwortet Merkel.

+++ 20:24 Uhr: „Wenn wir wieder aufmachen, Schritt für Schritt, werden wir viel nachzuarbeiten haben“, sagt Merkel mit Blick auf etwa digitale Bildung.

Merkel zur Corona-Krise: „Ich weiß, wie viel Angst da ist“

+++ 20:21 Uhr: „Wenig Infektionszahlen bedeuten auch eine bessere Situation für die Wirtschaft“, ist Merkel überzeugt. „Wir müssen guten Grund unter den Füßen haben, um wieder aufmachen zu können“, sagt Merkel mit Blick auf Frisöre und andere geschlossene Bereiche.

+++ 20.19 Uhr: Lockern oder verlängern? Dazu will die Kanzlerin noch nichts sagen. Laut Merkel ist Deutschland auf einem guten Weg, aber eben noch nicht am Ziel. Sorge machen Merkel die Corona-Mutanten.

+++ 20:17 Uhr: „Ich weiß, wie viel Angst da ist“, sagt Kanzlerin Merkel über Menschen, die wegen der Corona-Krise nun Existenzsorgen haben. „Wir versuchen zu helfen, aber diese Ängste können wir natürlich nicht wegnehmen“, so Merkel.

Merkel zur Corona-Krise: „Wir müssen noch etwas durchhalten“

+++ 20:16 Uhr: „Der Scheitelpunkt der zweiten Welle ist überschritten“, sag Merkel, aber „wir müssen jetzt noch etwas durchhalten“.

+++ 20.15 Uhr: Jetzt geht es los. Angela Merkel spricht im Exklusiv-Interview über die Corona-Krise.

+++ 20:08 Uhr: In wenigen Minuten wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor die Kameras von RTL und n-tv treten und Rede und Antwort stehen zur Lage in der Corona-Krise. RTL-Moderatorin Frauke Ludowig und RTL-Politikchef Nikolaus Blome sprechen mit der Kanzlerin über Wege aus der Krise, die Probleme beim Impfen und Licht am Ende des Tunnels.

Corona-Krise in Deutschland: Vertrauen in die Regierung sinkt

+++ 18:38 Uhr: Kurz bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich ab 20.15 Uhr im RTL-Interview zur Corona-Politik der Bundesregierung äußern will, wird bekannt, dass der Rückhalt in der Bevölkerung deutlich bröckelt. Zwar beurteilt noch mehr als die Hälfte der Bundesbürger einer Umfrage zufolge die Arbeit der Bundesregierung weiter positiv - aber die Zustimmung sinkt. Im neuen ARD-“Deutschlandtrend“ sank die Zufriedenheit mit der Bundesregierung auf 55 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Januar war das ein Minus von fünf Prozentpunkten.

Gleichzeitig sank zuletzt auch die Zufriedenheit mit fast allen Kabinettsmitgliedern. Im Vergleich zur Erhebung im Januar konnte sich laut WDR lediglich Außenminister Heiko Maas (SPD) verbessern, und zwar um drei Prozentpunkte auf 48 Prozent.
Bundeskanzlerin Angela Merkel verlor mit drei Prozentpunkten vergleichsweise wenig Rückhalt und landete bei 69 Prozent Zustimmung. Kann sie heute Abend Pluspunkte für die Corona-Linie der Bundesregierung sammeln?

Corona-Krise: Wie lange will Merkel Deutschland noch im Lockdown halten?

Update vom 04.02.2021, 17.03 Uhr: In wenigen Stunden will Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem TV-Interview bei RTL den Kurs ihrer Regierung in der Corona-Krise erläutern. Drängende Fragen gibt es genug: Wie lange muss Deutschland noch im Lockdown bleiben? Wann ist der Engpass bei den Corona-Impfungen zu Ende? Welche Schäden bleiben nach der Pandemie-Krise?

Große Lockdown-Lockerungen wird die Kanzlerin in dem TV-Interview knapp eine Woche vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfel vermutlich nicht verkünden. Zumindest Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betonte kürzlich, dass der harte Lockdown nicht den gesamten Winter über gelten solle. Mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen legten außerdem die ersten Bundesländer sogenannte Stufenpläne vor, die den Weg aus dem Lockdown bereiten sollen. Wird Merkel dazu am Abend Stellung beziehen?

Corona-Krise: Merkel fordert „noch eine Weile durchzuhalten“

Erstmeldung vom 04.02.2021, 14.09 Uhr: Köln – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bat erst am Dienstag nach dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern die Deutschen in einem ARD-Interview, „noch eine Weile durchzuhalten“. Heute will sich die Kanzlerin erneut zur Corona-Pandemie und dem Stand der Impfungen äußern - dieses Mal in einem Gespräch bei RTL und n-tv. Das Interview wird um 20.15 Uhr ausgestrahlt und hier live von uns begleitet.

Gerade beim Thema Impfen zeigt das Krisenmanagement der Bundesregierung bisher Defizite. In der rund 15-minütigen Sendung „Corona-Krise - Deutschland braucht Antworten“ soll Merkel Rede und Antwort stehen zu den brennenden Themen der Krise. Die Fragen stellen RTL-Moderatorin Frauke Ludowig und RTL-Politikchef Nikolaus Blome.

Corona in Deutschland – Wird der Lockdown verlängert?

Für den 10. Februar ist der nächste Bund-Länder-Gipfel geplant, bei dem entschieden werden soll, ob der derzeitige Lockdown in Deutschland verlängert oder entschärft wird. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ging in Deutschland zuletzt zurück - der von der Bundesregierung ausgerufene Zielwert von einer Inzidenz von weniger als 50 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern rückt zunehmend in Sichtweite.

Merkel hatte zuletzt aber mehrfach vor einer Ausbreitung der neuartigen Corona-Varianten aus Großbritannien und Südafrika gewarnt. Noch am Dienstag im ARD-Interview hatte die Kanzlerin daher eine Lockerung des Lockdowns abgelehnt. Zwar gebe es jetzt bundesweit eine Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, doch damit sei die Pandemie noch lange nicht unter Kontrolle. Merkel warb dabei auch um Verständnis für den Ablauf der zuletzt scharf kritisierten Corona-Impfungen in Deutschland.

Corona in Deutschland: Kanzlerin Merkel sieht Licht am Ende des Tunnels

Erst am Morgen hatte sich Angela Merkel in einem digitalen Bürgerdialog den Fragen von Müttern und Vätern gestellt. Viele Familien stehen durch die Belastungen von Homeschooling und Homeoffice momentan vor besonders großen Herausforderungen. Da sprach Merkel davon, „dass das keine endlose Zeit mehr ist, sondern dass man da auch Licht am Ende des Tunnels sieht.“

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Kanzlerin nun im Interview zu den aktuellen Impfplanungen der Regierung und vor allem auch zu den Auswirkungen des Corona-Lockdowns auf die Menschen im Land positioniert. (Tobias Möllers)

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