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Chronik

11. September: Was geschah in den Tagen vor dem Anschlag?

  • Peter Rutkowski
    VonPeter Rutkowski
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Am 7. September beginnt der Anschlag, an dessen Ende die Türme des World Trade Centers tausende Menschen unter sich begraben.

New York City - 07. September 2001: Drei Männer treffen sich an diesem Freitag in Newark im US-Bundesstaat New Jersey. Jeder von ihnen hat ein Ticket für den üblichen Morgenflug mit United Airlines nach San Francisco. In vier Tagen.

Ahmed al-Nami, Ahmed al-Haznawi und Saied al-Ghamdi, 24, 20 und 21 Jahre jung, alle in Saudi-Arabien geboren, sind just im Nordosten der USA eingetroffen. Sie haben mehrere Monate in Florida gelebt, haben dort Bankkonten eröffnet, sich Führerscheine ausstellen lassen, haben des öfteren ein Fitness-Studio frequentiert. Nun sind sie aber dort, wo ihr Anführer sie hin befohlen hat. Sie warten auf ihren Piloten.

Anschläge vom 11. Seoptember: George Bush redet Tage zuvor über Wirtschaftsentwicklung

Präsident George W. Bush bekennt an diesem 7. September endlich Farbe, in der ihm eigenen zirkulären, mit Business-Floskeln gespickten Art. Zu viele in den USA verlören derzeit ihren Job wegen der „gebremsten“ Wirtschaftsentwicklung: „Jeder arbeitslose Amerikaner ist ein arbeitsloser Amerikaner zu viel.“

Die Bilder vom Terroranschlag in New York am 11. September gingen um die ganze Welt.

Tatsächlich haben zehn Jahre wirtschaftlichen Wachstums mit Beginn von Bushs Amtszeit ihr vorläufiges Ende gefunden. Der erste Boom durch die Computerisierung ist vorbei. Aber Bush zeigt sich guter Dinge, denn sein Allheilmittel Steuererleichterung (vom 1. Januar 2002 an) soll die Konjunktur ankurbeln und die Investitionen fließen lassen. Derzeit sind acht Millionen Menschen in den USA ohne Arbeit, zwei Millionen mehr als noch im September 2000.

Vor dem Anschlag aufs World Trade Center - die Täter

Mohammed Atta braucht keinen Job. Der 33-jährige Ägypter ist diplomierter Architekt, aber ihn interessiert jetzt nur noch ein einziges architektonisches Meisterwerk. Und er hat eine Mission. Eine heilige gar! Heute fliegt er aber nur von Fort Lauderdale (Florida) nach Baltimore. Dort in Maryland will er fünf Glaubensbrüder treffen, die wie er schon bald Großes vollbringen werden. Sehr bald.

Vielleicht will Atta mit den anderen das gemeinsame Vorgehen koordinieren. Vielleicht will er sich nochmal als ihr Anführer feiern lassen. Denn wenn sein Werk vollbracht ist, wird er den Jubel darüber nicht miterleben. (Peter Rutkowski)

War Osama Bin Laden der Drahtzieher des Anschlags in New York - oder nicht doch die CIA? Wie hat der Terror die Stadt New York verändert? Wie reiht sich der Krieg im Irak in die außenpolitischen Irrtümer der USA ein? Lesen Sie mehr über die Anschläge vom 11. September 2001 und ihre Folgen in unserem Onlinedossier.

Rubriklistenbild: © imago stock&people

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