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Christiana Figueres gilt als eine der Architektinnen des Pariser Klimaschutzabkommens.

Christiana Figueres

Die Wegbereiterin

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Costa Rica verdankt es auch Christiana Figueres, dass eine „Kultur des Umweltschutzes“ im Land existiert.

In ihrem Land ist Christiana Figueres so etwas wie die Umwelt-Vorkämpferin. Die frühere Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention (2010 bis 2016) gilt als eine der Architektinnen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015. Sie hat sich auch nach dem Ende ihrer Tätigkeit für den weltweiten Klimaschutz dem Thema weiterhin in ihrer Heimat Costa Rica verschrieben. 

Das kleine zentralamerikanische Land ist in Lateinamerika Vorbild für Umwelt- und Klimaschutz, auch dank Menschen wie Figueres. Für sie ist Klimapolitik nicht nur eine Frage von Ressourcenschutz, sondern ein Thema „öffentlicher Gesundheitsfürsorge“, wie sie kürzlich in einem Interview bekannte. 

Auch dank ihr existiert in ihrem Land eine „Kultur des Umweltschutzes“. So hat das Land zum Beispiel die Entwaldung stoppen können, 25 Prozent des Territoriums stehen unter Umweltschutz. 

Figueres, 63, ist Tochter eines Ex-Präsidenten und hat einige Jahre als Diplomatin in Deutschland verbracht. Sie ist mit einem Deutschen verheiratet. 2016 schickte ihr Heimatland sie sogar als Nachfolgerin von Ban Ki-moon ins Rennen um den Posten des UN-Generalsekretärs.

Am Freitag (29.11.2019) ist weltweiter Klimastreik. Viele Artikel aus Hessen, Deutschland und der Welt finden Sie in unserem Klimaticker.

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