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Grundsteuererklärung: Lindner drängt auf „überschaubare“ Fristverlängerung

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Von: Nail Akkoyun

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Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung verlängern. (Archivfoto)
Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung verlängern. (Archivfoto) © Kay Nietfeld/dpa

Eigentlich ist die Grundsteuererklärung zum 31. Oktober fällig, doch Christian Lindner pocht auf eine Verlängerung. Man müsse „realistisch“ sein.

Berlin – Bundesfinanzminister Christian Lindner hat sich für eine Verlängerung der Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung ausgeprochen. Noch in dieser Woche plant der FDP-Chef Gespräche mit den Bundesländern zu führen. Er biete an, „gemeinsam zu entscheiden, den Menschen etwas mehr Zeit zu geben“, sagte Lindner im Gespräch mit RTL/Ntv.

„Mein Angebot: Wir verlängern die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung um einen überschaubaren Zeitraum.“ Es sei wichtig, jetzt „realistisch“ zu sein: Manche Bürger:innen, gerade ältere Grundeigentümer:innen, fühlten sich mit der Steuererklärung überfordert. Außerdem habe es Software-Probleme gegeben. Nur zwischen einem Viertel und einem Drittel der Betroffenen hätten bislang die Erklärungen abgegeben.

Christian Lindner plädiert für Aufschub: Abgabe zum 31. Oktober fällig

Aktuell läuft die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung zum 31. Oktober ab. Sie beruht jedoch nicht auf einer bundesgesetzlichen Regelung, sondern auf Festlegungen der Länder. Bereits im September wurde über eine Verlängerung der Frist spekuliert.

Ab 2025 soll eine neue Grundsteuer-Berechnung gelten. Dafür müssen fast 36 Millionen Grundstücke in Deutschland neu bewertet werden. Das geschieht auf Grundlage von Angaben, die alle Eigentümer einreichen müssen – seit dem 1. Juli nehmen die Finanzbehörden die Daten entgegen. (nak mit dpa)

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