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Linke-Kandidatin

Christa Wolf für Präsidentenamt im Gespräch

Die Linke will nach Zeitungsberichten eine eigene Kandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten im kommenden Jahr aufstellen. Zwei Frauen sind im Gespräch.

Berlin (dpa) - Die Linke will nach Zeitungsberichten eine eigene Kandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten im kommenden Jahr aufstellen. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" sind dafür unter anderem die Schriftstellerinnen Christa Wolf und Daniela Dahn im Gespräch.

Beide stammen aus der DDR. Der Sprecher der Linke- Bundestagsfraktion, Hendrik Thalheim, sagte zu den anhaltenden Spekulationen am Samstag in Berlin: "Es gibt keine Entscheidung."

Die Partei werde erst nach der bayerischen Landtagswahl im September beschließen, ob eine eigene Kandidatin ins Rennen geht. Bislang gibt es zwei Bewerber für die Wahl des Staatsoberhaupts, die am 23. Mai in der Bundesversammlung stattfindet: Amtsinhaber Horst Köhler, der auf die Unterstützung von Union und FDP zählen kann, sowie die SPD-Kandidatin Gesine Schwan.

Ebenso wie die Linke wollen sich auch die Grünen die Entscheidung bis zur Bayern-Wahl offen halten. Dann steht die Verteilung der politischen Kräfte in der Bundesversammlung fest, die den Bundespräsidenten wählt.

Die "Welt am Sonntag" stützte sich bei ihrem Bericht auf Informationen aus Fraktionskreisen. Sowohl Wolf als auch Dahn seien "respektable Namen", mit denen man ein Zeichen setzen könne.

Die 79- jährige Wolf ist durch Bücher wie "Der geteilte Himmel" und "Kassandra" bekannt. Thalheim sagte, bislang sei mit keiner potenziellen Kandidatin gesprochen worden. Wolf selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Zuvor hatte bereits die "Leipziger Volkszeitung" (Samstag) berichtet, bei einer Konferenz der Linken-Fraktionsvorsitzenden in Dresden sei die Grundvereinbarung getroffen worden, eine eigene Kandidatin zu suchen.

Dies sei auf Wunsch des Linksfraktions-Vorsitzenden im Bundestag, Gregor Gysi, geschehen. Über das Votum der Fraktionsvorsitzenden sei Stillschweigen vereinbart worden.

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