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Cem Özdemir
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Der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir (Die Grünen) will mehr Geflüchtete aufnehmen.

„Hart aber fair“, ARD

Cem Özdemir stellt Forderungen in Flüchtlingspolitik: „Wir nehmen 40.000 Menschen auf“

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Bei „Hart aber fair“ (ARD) wird über die Notlage der Menschen auf der Flucht diskutiert. Cem Özdemir von den Grünen hat Vorschläge. 

Berlin - Der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir (Grüne) hat im ARD-Talk „Hart aber fair“ in den sozialen Netzwerken für Empörung gesorgt - mit einer Forderung, die die Gemüter hochkochen lässt. In der letzten Sendung vor der Sommerpause ließ Frank Plasberg über die Situation Geflüchteter im Mittelmeer und deren Aufnahme diskutieren. Özdemir hatte eine klare Haltung.

„Hart aber fair“ (ARD): Özdemir wundert sich über die mangelhafte Aufnahmebereitschaft von Geflüchteten

Zur Erinnerung: Täglich sterben Menschen auf der gefährlichen Route im Mittelmeer, während der EU-Küstenwache Frontex vorgeworfen wird, illegale sogenannte Push-Backs der griechischen Küstenwache in der Ägäis zu dulden oder sogar zu vertuschen. Weiter ist die Lage auf Moria für die Menschen seit langem Beobachtern zufolge untragbar, doch die EU hat bislang nicht angemessen auf die Not reagiert. Deutschland hatte nach dem Brand im Flüchtlingscamp gerade einmal 2500 Menschen aus der Krisenregion aufgenommen, obwohl 200 Gemeinden ihre Bereitschaft zur Aufnahme signalisiert hatten.

Geflüchtete sollten generell innerhalb der EU gleichmäßig verteilt werden, heißt es von denjenigen, die weitreichendere Handlungsmaßnahmen blockieren. Die Probleme werden verdrängt, sondern vielmehr an die EU-Außengrenzen verlagert.

Das ist doch das Problem, dass wir die Möglichkeiten, nach Europa zu kommen, quasi an die europäische Außengrenze verlagert und delegiert haben und diese die Drecksarbeit für uns machen lassen

Cem Özdemir

40.000 Geflüchtete aufnehmen, schlägt Özdemir bei „Hart aber fair“ vor

„Das ist doch das Problem, dass wir die Möglichkeiten, nach Europa zu kommen, quasi an die europäische Außengrenze verlagert und delegiert haben und diese die Drecksarbeit für uns machen lassen“, äußerte Özdemir, um einen weiteren Vorschlag zu unterbreiten: „Warum gehen wir nicht her und sagen, wir nehmen 40.000 Menschen auf“, warf Özdemir bei „Hart aber fair“ in die Runde. „Das ist ein Wort, das ist eine Zusage für die Menschen, die in diesen Ländern sind, dass sie eine legale Möglichkeit haben zu kommen.“ Damit könne Deutschland möglicherweise auch andere europäische Länder motivieren, ihrerseits Geflüchtete aufzunehmen.

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„Die 40.000 können ja dann bei @cem_oezdemir oder den Grünenwählern wohnen und von ihnen finanziert werden...“ steht exemplarisch für die Haltung derjenigen, die Özdemir auf Twitter einen Shitstorm bereiten. Dabei wären 40.000 Menschen problemlos in jeder mittelgroßen deutschen Stadt untergebracht. (ktho)

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