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CDU

Kanzlerfrage der Union: Streit vorm CDU-Parteitag - Laschet attackiert Röttgen

Der CDU-Parteitag steht an - und damit auch die Wahl eines neuen Vorsitzenden. Für Friedrich Merz und Nobert Röttgen ist die Kanzlerfrage damit noch nicht geklärt.

Berlin – Der CDU-Vorsitzende soll nicht automatisch auch Kanzlerkandidat der Unionsparteien bei der Bundestagswahl im September werden. Die Kandidaten Friedrich Merz und Norbert Röttgen wollen sich in der Kanzlerfrage nicht festlegen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Wer wird Kanzlerkandidat? Für Merz und Röttgen ist die Frage auch nach dem CDU-Parteitag offen

Norbert Röttgen will dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder einen Vorschlag machen, welcher Kandidat für die Union die besten Chancen bei den Wähler:innen hat. Das sagte Röttgen der „Rheinischen Post“. Es gehe nicht um die Egos, sondern um die Verantwortung der beiden Parteivorsitzenden für den Wahlsieg der Union. Zum Selbstverständnis der CDU gehöre, dass der Vorsitzende auch zu einer Kanzlerkandidatur fähig sei. CDU und CSU müssten in Bestbesetzung bei der Bundestagswahl antreten, um wieder den Kanzler zu stellen, betonte Röttgen.

Friedrich Merz räumte in einem Gespräch mit dem NDR ein, dass ein CSU-Kanzler theoretisch möglich sei. Vorfestlegungen von einer Seite verbieten sich allerdings. Die Frage solle nach dem CDU-Parteitag geklärt werden. Die Entscheidung müsse die CDU gemeinsam mit der CSU treffen, betonte Merz.

Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen stellen sich beim CDU-Parteitag zur Wahl des Parteivorsitzenden. Die Kanzlerfrage soll damit aber noch nicht geklärt sein.

Vor dem CDU-Parteitag: Armin Laschet kritisiert Norbert Röttgen

Der dritte Kandidat auf den CDU-Vorsitz, Armin Laschet, sei ebenfalls offen für eine Kanzlerkandidatur von CSU-Chef Markus Söder, meldet die Agentur AFP. Laschet kritisierte außerdem Norbert Röttgen und erinnerte an das historisch schlechte Ergebnis der Landtagswahl 2012 in Nordrhein-Westfalen. Einige Delegierte des Parteitags würden sich daran erinnern, wie es ihnen gelungen sei die CDU in NRW wieder aufzurichten und mit großem Erfolg zur Geschlossenheit zu führen, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Für Ralf Brinkhaus, den Chef der Unionsfraktion im Bundestag, ist die Kanzlerfrage mit der Wahl des Vorsitzenden auch nicht geklärt. Er sieht keinen Automatismus. Auf diese Weise könnte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch Chancen haben.

CDU-Parteitag: Online-Abstimmung bringt kein verbindliches Ergebnis

Am Samstag (16.01.2021) wählen 1001 Delegierte auf dem CDU-Parteitag einen neuen Vorsitzenden. Wer es dann wird, steht am Ende des Parteitags allerdings noch nicht verbindlich fest. Zuvor müssen die Delegierten per Briefwahl das Ergebnis der Abstimmung auf dem Online-Parteitag bestätigen. Die Stimmzettel sollen dann am 22. Januar ausgezählt werden.

Theoretisch könnte sich das Ergebnis also noch ändern, wenn Delegierte bei der Briefwahl anders abstimmen, als beim Parteitag. Auf dem Briefwahlzettel wird allerdings nur der Sieger der Online-Abstimmung antreten. Das hätten die drei Kandidaten der amtierenden Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer versichert, so die dpa unter Berufung auf CDU-Kreise. (Max Schäfer mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

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