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Parteitag im Januar

CDU wählt Parteichef aus dem Wohnzimmer

Nach monatelanger Hängepartie will die CDU ihren Parteitag nun im Januar rein digital abhalten. Ein Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer soll gewählt werden.

  • 1001 Delegierte sollen beim CDU-Parteitag einen neuen CDU-Vorsitzenden wählen.
  • Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer werden wollen Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen.
  • Nicht alle finden die Lösung gut. Einige befürchten Probleme bei der Rechtssicherheit.

Berlin - Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen? Die CDU will ihren neuen Vorsitzenden nach einer knapp einjährigen Hängepartie nun nach einigen Verzögerungen Mitte Januar wählen. Die Christdemokraten setzen auf einen rein digitalen Parteitag, während dem die 1001 Delegierten per Computer von zu Hause aus über den Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer abstimmen sollen. Abschließend soll eine Briefwahl stattfinden. Der neue CDU-Bundesvorsitzende soll dann endgültig am 22. Januar feststehen.

CDU-Vorstand mit breiter Mehrheit für digitalen Parteitag

Wie der CDU-Vorstand am Montag mit großer Mehrheit beschloss, soll der Online-Parteitag nach Informationen aus der Partei am 15. Januar um 18 Uhr beginnen. Am 16. Januar sollen neben dem Parteichef auch die weiteren Mitglieder der Führungsgremien gewählt werden. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen haben am Montag lediglich der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther sowie NRW-Innenminister Herbert Reul gegen die vorgeschlagene Variante des Parteitags votiert. Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Monica Wüllner aus Baden-Württemberg hatten sich enthalten.

CDU-Parteitag: Merz, Laschet und Röttgen wollen CDU-Chef werden

Zur Wahl zum CDU-Chef stellen werden sich Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenexperte Norbert Röttgen. Die Kandidaten werden sich am 16. Januar ab 19 Uhr in einem Online-Format den Fragen der Mitglieder stellen. Sie werden ebenso wie das 20-köpfige Präsidium zum Parteitag vor Ort in der Messe Berlin sein. Die Delegierten sollen digital zugeschaltet werden und abstimmen.

Wie aus Kreisen der CDU zu hören war, haben Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen gegenüber Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer versichert, das Ergebnis einer digitalen Wahl akzeptieren zu wollen. Sie sagten zu, dass sich die beiden Bewerber mit den wenigsten Stimmen bei der abschließenden Briefwahl nicht auf die Stimmzettel setzen lassen würden. So soll eine nachträgliche Veränderung des Online-Wahlergebnisses bei der Briefwahl verhindert werden.

CDU-Parteitag digital: ein rechtssicheres Abstimmungsverfahren?

Auch wenn Generalsekretär Paul Ziemiak ein rechtssicheres Abstimmungsverfahren plant - mit der Lösung zeigen sich nicht alle Delegierten zufrieden. Man befürchtet, dass es bei Online-Übertragungsproblemen Klagen gegen das Wahlergebnis geben könnte. (uf mit dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

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