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Vorbild Gauland: Ein junges AfD-Mitglied mit der Krawatte, die als Markenzeichen des Bundesvorsitzenden der Partei gilt.

AfD

Bundesvorstand will der Jungen Alternative Status aberkennen

AfD-Bundesvorstand erwägt die Aberkennung des Status als Jugendorganisation bei der Jungen Alternativen. Hintergrund seien "menschenverachtende Einzeläußerungen" von Mitgliedern der JA.

Der Bundesvorstand der AfD will der umstrittenen Jungen Alternative (JA) ihren Status als Jugendorganisation der Partei aberkennen. Der sogenannte Konvent der AfD werde beauftragt, eine Antrag auf Änderung des Paragraphen 17 a der Bundessatzung beim nächsten Bundesparteitag zu prüfen, teilte die Partei nach einer Telefonkonferenz des Bundesvorstandes am Montag mit. In dem Paragraphen wird die JA als offizielle Jugendorganisation der AfD bezeichnet.

In Paragraph 17 a heißt es: „Die Junge Alternative für Deutschland (JA) ist die offizielle Jugendorganisation der Alternative für Deutschland.“ Im Konvent der AfD sitzen neben dem Bundesschatzmeister vier weitere Mitglieder des Bundesvorstandes sowie 50 Vertreter der Landesverbände. Vorsitzende sind derzeit Bundesvorstandsmitglied Kay Gottschalk und Carsten Hütter. Ein Datum für den nächsten AfD-Bundesparteitag steht noch nicht fest.

Der Bundesvorstand nehme „mit Abscheu“ „menschenverachtende Einzeläußerungen“ von Mitgliedern der JA zur Kenntnis, hieß es in der Mitteilung weiter. Er erwarte von der JA, dass „sie sich unverzüglich von diesen Mitgliedern trennt“. Zudem sei beschlossen worden, „unverzüglich“ eine Sondersitzung zur Jungen Alternative einzuberufen, nachdem ein aktuelles Lagebild der Arbeitsgruppe Verfassungsschutz vorliege. (afp)

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