Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Für Klimaschutz

Bundestagswahlkampf-Rede: Markus Söder von halbnackten, blutverschmierten Aktivist:innen unterbrochen

  • VonTanja Koch
    schließen

Markus Söder wurde bei einer Wahlkampfveranstaltung in Nürnberg durch eine Klima-Protestaktion unterbrochen.

Nürnberg – „An Klima denken“, schreien die beiden jungen Aktivist:innen, eine Frau und ein Mann mit nackten, blutverschmierten Oberkörpern. Sie befinden sich im Publikum bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU, unterbrechen den bayerischen Ministerpräsidenten bei seiner Rede.

Kurz vor dem CSU-Parteitag, der am Freitag ebenfalls in Nürnberg startet, besuchte Markus Söder im Rahmen der Wahlkampf-Tour das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg. Bis etwa 19 Uhr konnte er ungstört seine Rede halten. Dann wurde er von den Rufen der beiden Aktivist:innen unterbrochen, wie Medien berichten. Diese hatten auf ihre Oberkörper „Act now“ geschrieben, auf Deutsch: „Jetzt handeln“. Polizeibeamte griffen ein und trugen die beiden Protestler:innen aus dem Stadion.

Bei der CSU-Stadiontour hielt Markus Söder auch eine Rede im Nürnberger Max-Morlock-Stadion – und wurde von zwei Aktivist:innen gestört.

Offenbar nahm Ministerpräsident Söder das Einmischen der beiden jungen Menschen gelassen und antwortete ihnen sogar. „Ja, wir nehmen das Klima sehr ernst!“ sagte er und bedankte sich.

Wahlkampf-Rede: Söder kritisiert die Grünen

In seiner Rede griff Söder die Politik der Grünen als „realitätsfern“. Sich selbst bezeichnete er als Vertreter des Mittelstands. Steuererhöhungen seien der falsche Weg. Klimaschutz dürfe zudem nicht nur eine Möglichkeit für Besserverdienende sein, zitiert ihn nordbayern.de.

Zudem erklärte sich Söder bereit, sich mit allen zu jedem Thema an einen Tisch zu setzen – abgesehen von Menschen, die Aggression, Hass oder antisemitische Vorurteile verbreiten. Dass vor dem Hintergrund der Internationalen Automobil-Ausstellung Protestler:innen Verkehrsschilder überkleben, sich von Brücken abgeseilen und den Verkehr blockiert hatten, verurteilte er scharf.

„Eine absolut verschenkte Stimme, an die Freien Wähler zu denken. Wer sie wählt, zieht Bayern eine Stimme ab“, sagte er zudem – obgleich die Partei momentan Koalitionspartner der CSU ist. „Freie Wähler durchstreichen, CSU drüber kleben, wir machen das für euch“, so Söder. Laut nordbayern.de wähle Söder folgendermaßen: „Für Armin Laschet - und gegen ein Linksbündnis“. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare