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Bundestagswahl

Kanzlerkandidatur: Olaf Scholz spricht Konkurrenz die Eignung ab - Umfragen sagen etwas anderes

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
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Im Sonntagstrend fällt die Union weiter zurück. Die Grünen legen zu. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz gibt sich kämpferisch.

Berlin - Die Wählergunst schwindet: Kanzlerkandidat Armin Laschet und die Union taumeln weiterhin durch den Ring. Davon profitieren die Grünen bei Umfragen zur Bundestagswahl. So konnte die Partei um Spitzenkandidatin Annalena Baerbock um 6 Prozentpunkte zulegen und bei 28 Prozent landen - dem höchsten Wert der Partei in der Geschichte des „Sonntagstrends“.

Bei der CDU und CSU sieht es wie bereits angedeutet schlechter aus - sie verlieren 2 Punkte und liegt bei 27 Prozent. Auch die SPD büßt 2 Punkte ein und rutscht ab auf 13 Prozent - dem schlechtesten Wert seit August 2019. Linkspartei (7 Prozent) und AfD (10 Prozent) verlieren jeweils einen Punkt, die FDP bleibt bei 9 Prozent. Kantar hat 1.225 Menschen im Zeitraum vom 15. bis zum 21. April befragt.

Umfrage zur Bundestagswahl: 30 Prozent würden Baebrock (Grüne) wählen

Auch Kanzlerin wird Baerbock zugetraut. Laut einer Insa-Befragung würden 30 Prozent Baerbock direkt wählen. Scholz landet bei 20 Prozent und Laschet bei 18 Prozent. Trotz dieser eindeutigen Signale bezeichnet der SPD-Kandidat das Rennen als „völlig offen“ und spricht seiner Konkurrentin und seinem Konkurrenten sogar die Eignung für das Kanzleramt ab.

Eben noch im Untersuchungsausschuss zu Wirecard gefragt, jetzt schon wieder im Wahlkampf aktiv: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.

„Deutschland ist eines der größten und erfolgreichsten Industrieländer der Welt. Es sollte von jemandem geführt werden, der Erfahrung im Regieren hat, der nicht nur regieren will, sondern das auch wirklich kann“, sagte der Vizekanzler. „Ich bin der Kanzlerkandidat, der über die notwendige Erfahrung und Kenntnisse für diese Aufgabe verfügt. Das unterscheidet mich von meinen Wettbewerbern“, fügte Scholz hinzu.

Olaf Scholz über Armin Laschet: „Lauwarm geht da nicht“

Er rief zugleich Laschet auf, der CDU-Kandidat solle „klar sagen, ob er sich traut, ohne sicheren Rückfahrschein in den Bundestagswahlkampf zu ziehen. Es geht um das wichtigste Amt im Land. Lauwarm geht da nicht.“ Am vergangenen Montag hatte der Grünen-Bundesvorstand Parteichefin Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin nominiert. In der Union hat sich CDU-Chef Armin Laschet nach einem Machtkampf gegen den CSU-Vorsitzenden Markus Söder als Kanzlerkandidat durchgesetzt. Finanzminister Olaf Scholz steht schon länger als Kanzlerkandidat der SPD fest. (Moritz Serif mit dpa)

Rubriklistenbild: © Stefan Boness/Ipon via www.imago-images.de

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