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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl

SPD jetzt sechs Punkte vor der Union - Armin Laschet trotz Zugewinn Letzter

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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In der neusten Umfrage zur Bundestagswahl kann Armin Laschet punkten - die Union jedoch verliert. 33 Prozent sprechen sich für keinen der Kanzlerkandidaten aus.

Frankfurt/Berlin - Am Samstag (11.09.2021) hatte Armin Laschet (CDU) auf dem CSU-Parteitag noch zum Gegenangriff aufgerufen. Insbesondere Olaf Scholz, die Sozialdemokraten und eine vermeintliche rot-rot-grüne Regierung standen in der Kritik. Folgt man am Sonntag der onlinebasierten Insa-Umfrage, kann die SPD zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2021 ihren Umfrage-Vorsprung vor der Union weiter ausbauen.

Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich erhebt, gewinnen die Sozialdemokraten einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche hinzu und kommen nun auf 26 Prozent. Dies sei der höchste Wert für die SPD im Sonntagstrend seit Juni vor den Bundestagswahlen 2017.

Bundestagswahl 2021: Union verharrt auf 20 Prozent - Grüne verlieren

Der Umfrage zufolge verharrt die Union bei 20 Prozent, während die Grünen einen Punkt zur Vorwoche verlieren und mit 15 Prozent deutlich abgeschlagen vor dem Triell (ARD/ZDF) am Sonntag auf Platz drei liegen. Stabil bleibt die FDP bei 13 Prozent, die AfD verliert demnach und kommt auf elf Prozent (-1), die Linke auf sechs Prozent (-1). Sonstige Parteien würden mit neun Prozent 2 Punkte zulegen.

Transparenz

Insgesamt wurden 1152 Menschen im Zeitraum vom 6. bis zum 10. September befragt. Die maximale Fehlertoleranz beträgt den Angaben zufolge +/- drei Prozentpunkte.  INSA-Consulere bezieht seine Umfragedaten von dem Online-Marktforschungsistitut YouGov.  Aufgrund dieses Verfahrens erhielt INSA viel Kritik von Konkurrenten, die die Repräsentativität der Umfragen auf Grundlage der Online-Daten bezweifeln.

Die große Koalition von SPD und CDU hätte mit diesen Ergebnissen seit längerer Zeit wieder eine parlamentarische Mehrheit. Ebenfalls möglich wären eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, ein rot-grün-rotes Bündnis und eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP.

Bundestagswahl: Groko und Rot-Rot-Grün möglich

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) kann in der Direktwahl der Umfrage zufolge hinzugewinnen, liegt aber immer noch auf dem letzten Platz. 13 Prozent würden Laschet direkt zum Kanzler wählen, das sind drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock liegt mit 14 Prozent (+1) knapp vor Laschet, den SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz würden 31 Prozent (-1) wählen. 33 Prozent gaben an, keinen der drei Kandidat:innen direkt wählen zu wollen.

Welche Themen sind für die befragten Wahlberechtigten bei der anstehenden Bundestagswahl wahlentscheidend? 35 Prozent nannten das Thema Klima, 33 Prozent das Thema Rente, jeweils 26 Prozent das Thema Wohnen und Mieten sowie den Umgang mit der Corona-Pandemie. Das Thema Gesundheit und Pflege fanden 24 Prozent wahlentscheidend. (ktho/afp)

Rubriklistenbild: © Marius Becker/dpa

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