Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Armin Laschet und Karin Prien
+
Karin Prien und Armin Laschet bei der Vorstellung des „Zukunftsteams“ des Kanzlerkandidaten.

„Zukunftsteam“ des Kanzlerkandidaten

Laschet verteidigt Prien gegen Maaßen

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Die Grünen wollen die Wahl von Maaßen verhindern. Nun stellt sich Kanzlerkandidat Laschet gegen dessen Forderung.

+++ 14.30 Uhr: Armin Laschet hat Katrin Prien, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein und Mitglied in seinem „Zukunftsteam“, verteidigt. Der Kanzlerkandidat stellte sich damit gegen die Forderung von Hans-Georg Maaßen. „Daran wird nicht gerüttelt“, betonte Laschet in Berlin.

Erstmeldung von Freitag, 10.09.2021, 10.00 Uhr: Berlin – Hans-Georg Maaßen hat zuletzt für die Abberufung von Karien Prien, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, aus dem „Zukunftsteam“ von Armin Laschet* plädiert. Er warnte, dass sie zur „fortlaufenden Belastung“ werden könne. Damit sorgte Maaßen abermals für Zündstoff innerhalb der eigenen Partei. Der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes ist wegen zahlreicher rechtspopulistischer Äußerungen in der Union umstritten.

Alle wichtigen Nachrichten zur Bundestagswahl direkt in Ihr Mail-Postfach*

Nachdem Bildungsministerin Prien selbst auf Maaßens Forderungen reagierte und dazu aufrief*, die SPD statt den 58-Jährigen bei der Bundestagswahl 2021* zu wählen, haben sich nun die Grünen* angeschlossen. Die Partei rief ihre Anhängerinnen und Anhänger dazu auf, für SPD-Kandidat Frank Ullrich in Maaßens Wahlkreis zu stimmen. „Ein Votum für ihn schützt die Demokratie und verhindert, dass eine nach rechtsaußen offene Stimme in den Bundestag* einzieht“, erklärte Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer der Grünen, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er betonte zudem, dass Ullrich die besten Chancen unter den Kandidatinnen und Kandidaten habe.

Hans-Georg Maaßen auf einer Pressekonferenz. (Archivfoto)

Bundestagswahl 2021: Grüne rufen zu Anti-Maaßen-Wahl auf

Kellner, der ebenfalls aus Thüringen stammt, appellierte an Ullrich, dass er „unsere Demokratie“ verteidigen müsse. Dabei handle es sich um keine parteipolitische Frage. Georg Maier (SPD*), Innenminister von Thüringen, forderte indes von Armin Laschet, sich bezüglich Maaßen zu positionieren. „Wenn Maaßen fordert, dass Laschet sie rausschmeißt, dann muss sich Herr Laschet entscheiden, zu wem er steht - zu Prien oder zu Maaßen. So etwas kann man nicht einfach laufen lassen“, so Maier gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Maaßen habe „nur noch Zulauf aus der AfD*-Ecke“, betonte der Minister. Forderungen an die Grünen und Linken*, ihre Kandidaten zugunsten von SPD-Kandidat Ulrich zurückzuziehen, wollte Maier hingegen nicht unterstützen. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare