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Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock
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Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verliert in Umfragen massiv an Zustimmung.

Umfragen zur Bundestagswahl

Bundestagswahl: Union klar vorn, Grüne und Annalena Baerbock verlieren deutlich an Zustimmung

  • VonDavid Suárez Caspar
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Im Mai konnte sich Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock noch großer Beliebtheit erfreuen. Aktuelle Umfragewerte zur Bundestagswahl zeigen jedoch: Dies ist vorbei.

Update vom Donnerstag, 10.06.2021, 19.20 Uhr: Auch im ARD-Deutschlandtrend liegt die Union mittlerweile deutlich vor den Grünen. Im Vergleich zum Mai gewannen CDU/CSU fünf Prozentpunkte auf nun 28 Prozent. Die Grünen verloren sechs Prozentpunkte auf 20 Prozent. Die SPD bleibt unverändert auf Platz drei mit 14 Prozent. AfD und FDP sind gleichauf bei zwölf Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Linke verbessert sich um einen Prozentpunkt auf sieben Prozent.

Auch in der Frage nach dem künftigen Bundeskanzler konnte Laschet offenbar die befragten Personen überzeugen: 29 Prozent würden sich für ihn entscheiden, dies sind acht Prozent mehr als noch ein Monat zuvor. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz legt ebenfalls stark zu auf nun 26 Prozent (Plus von fünf Prozent). Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verliert hingegen deutlich: Nur noch 16 Prozent würden sich für sie entscheiden, dies sind 12 Prozent weniger als noch im Vormonat.

ARD-Deutschlandtrend: Direktwahl

Armin LaschetOlaf ScholzAnnalena Baerbockkeine Angabe
29 %26 %16 %29 %
+8+5-12-1

ARD-Deutschlandtrend: Sonntagsfrage

CDU/CSUSPDAfDFDPLinkeGrüneSonstige
28 %14 %12 %12 %7 %20 %7 %
+500+1+1-60

Bundestagswahl im Herbst: Annalena Baerbock verliert in Umfragen drastisch an Zustimmung

Erstmeldung vom Donnerstag, 10.06.2021, 12.55 Uhr: Berlin - Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verliert drastisch an Zustimmung in der Bevölkerung. Das ergibt das Politbarometer des ZDF vom Donnerstag (10.06.2021) zur kommenden Bundestagswahl 2021. Zusätzlich verlieren Baerbocks Grüne an Ansehen. Die beiden Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU) gewinnen hingegen an Popularität.

In der Frage, wen die Bevölkerung lieber als Kanzlerin oder Kanzler hätte, verlor Baerbock ihre Spitzenposition und rückte hinter Armin Laschet von der CDU und Olaf Scholz von der SPD. In der Umfrage vom Mai konnte Baerbock noch 43 Prozent der Befragten als Kanzlerkandidatin überzeugen, am Donnerstag waren es nur noch 28 Prozent. Der Kandidat der Union, Armin Laschet, bekam hingegen mehr Zuspruch. 43 Prozent der Befragten sehen ihn als kanzlertauglich, 37 Prozent waren es im Mai. Spitzenreiter ist nun Olaf Scholz. Er konnte sein Ergebnis um sechs Punkte auf 48 Prozent verbessern.

Bundestagswahl: In direkter Gegenüberstellung schneidet Baerbock schlechter ab

Auch in einem direkten Vergleich der Kandidaten und der Kandidatin sinken die Chancen von Baerbock zur Bundestagswahl. Würden Laschet und Baerbock direkt gegeneinander antreten, wären 59 Prozent für den CDU-Kandidaten und nur 31 Prozent für die Grüne. Bei einem Duell zwischen Scholz und Baerbock käme der SPD-Kandidat auf 58 und Baerbock auf 32 Prozent. Im letzten Politikbarometer im Mai lagen die drei nur wenige Punkte auseinander.

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, verliert laut dem Politbarometer des ZDF drastisch an Zustimmung.

Selbst in der Beurteilung nach Sympathie und Leistung verliert Baerbock. Auf einer Skala von minus fünf bis plus fünf kommt sie nur noch auf minus 0,2 (Mai: 0,5). Scholz stagniert bei 0,9. Laschet konnte seinen Wert mit 0,6 verbessern (Mai: 0,2). Die Kanzlerin Angela Merkel bleibt mit einem Wert von 2,2 (Mai: 2,1) auf Platz eins.

Die Beliebtheit der SPD bleibt vor der Bundestagswahl weiterhin vergleichsweise niedrig, obwohl die Zustimmung des SPD-Kandidaten Scholz weiter zunimmt. Die Sozialdemokraten legen um einen Punkt zu und stehen nun bei 15 Prozent. Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die CDU die stärkste Partei wurde, kann die CDU/CSU auch bundesweit zulegen. Sie konnte sich im Vergleich zum Vormonat um 4 Punkte verbessern. Damit liegt die CDU/CSU nun bei 28 Prozent. Die AfD bleibt unverändert bei elf Prozent, die FDP rutscht um einen Punkt auf zehn Prozent ab. Die Linke steht weiterhin bei sieben Prozent. (David Suárez Caspar mit afp)

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