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Armin Laschet und Christian Lindner bei einer Pressekonferenz.
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Armin Laschet und Christian Lindner bei einer Pressekonferenz.

Bundestagswahl

Bundestagswahl: Armin Laschet warnt die FDP - Lindner schießt zurück

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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In fünf Tagen wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Bereits jetzt beginnen die Parteien mit der Sondierung.

Berlin/Frankfurt - Wenige Tage vor der Bundestagswahl 2021 streckt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet nach möglichen Koalitionspartnern schon einmal die Fühler aus. Sein Lieblingspartner wäre die FDP, die aber auch von der SPD anvisiert wird. Grund genug für Laschet, die FDP vor einer Koalition mit der SPD und den Grünen zu warnen.

„Die FDP wäre in einer Ampel ständig vom Rauswurf bedroht - denn die Linken stünden sofort parat. Und Christian Lindner weiß, dass die Union ein verlässlicher Partner ist“, sagte der CDU-Politiker der Passauer Neuen Presse und dem Donaukurier (Dienstag, 21.09.2021). Aktuellen Umfragen zufolge hätte eine Ampel - also ein Bündnis zwischen FDP, Grünen und SPD - eine Mehrheit. Nach Aussagen von FDP-Chef Christian Lindner gebe es in der Praxis aber wenig Gemeinsamkeiten zwischen seiner Partei und Rot-Grün.

Armin Laschet vor der Bundestagswahl: SPD und Grüne seien „deckungsgleich“

Nach dem dritten TV-Triell aus Sat 1 und Pro Sieben mit Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) befand Laschet: „Gerade das dritte Triell am Sonntag hat doch bewiesen, wie eng SPD und Grüne schon jetzt sind, und wie deckungsgleich viele ihrer Positionen mit der Linkspartei sind. Die stand quasi schon mit am Triellpult.“ Solche Sendungen führten den Wählerinnen und Wähler vor Augen, welche Richtungsentscheidung vor ihnen liege.

Derweil hat Christian Lindner seinerseits Kritik geübt und den finanzpolitischen Schlingerkurs von Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder für die Krise der Union im Wahlkampf verantwortlich gemacht. Mit widersprüchlichen Aussagen zu Steuerentlastungen und zur Schuldenbremse habe die CDU/CSU ihre innere Mitte verloren, formulierte Lindner gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Auch Söder stünde als Kanzlerkandidat laut Lindner nicht besser da: „Mit Markus Söder wäre es nur anders gewesen.“

Bundestagswahl: Linder sieht Fehler bei Laschet und Söder

Sowohl Söder als auch Laschet hätten Aussagen des eigenen Wahlprogramms widersprochen, das Steuerentlastungen und die Einhaltung der Schuldenbremse verspreche, sagte Lindner. „Herr Söder sagt, die Schuldenbremse müssen wir uns noch mal genau in der Verfassung ansehen“, führte der FDP-Politiker aus. Dies lehne die CDU jedoch ab.

„Also wenn man in diesen Fragen so unklar ist und sich widersprechende Botschaften sendet, innerhalb von 14 Tagen das eine und das Gegenteil davon behauptet, dann hat man die innere Mitte gegenwärtig nicht“, kritisierte Lindner. Er warnte davor, die Union zu wählen: „Ich schätze Armin Laschet persönlich und wir arbeiten fair und partnerschaftlich zusammen. Ich rate aber davon ab, CDU und CSU zu wählen, sondern ich rate dazu, die FDP zu wählen.“ (ktho/dpa/afp)

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