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Wahlkampfstand der Grünen in Sachsen attackiert

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Die Grünen haben in Sachsen einen schlechten Stand.
Die Grünen haben in Sachsen einen schlechten Stand. © Hendrik Schmidt/dpa

Im sächsischen Plauen greift ein Mann einen Wahlkampfstand der Grünen an. Die Vorsitzende des Kreisverbandes wird verletzt.

Berlin - Im sächsischen Plauen wurde am Samstag (25.09.2021) vor der Bundestagswahl 2021 ein Wahlkampfstand der Grünen attackiert. Ein 50-jähriger Mann habe den Stand mit Eiern beworfen und dabei die Kreisvorsitzende der Grünen am Kopf verletzt, wie die Partei und die Polizei am Samstag (25.09.2021) mitteilten. Die Vorsitzende des Kreisverbands Vogtland, Lea Sophie Gauglitz, trug ein Hämatom davon, musste aber nicht ärztlich behandelt werden.

Die Organisator:innen des Wahlkampfstands seien von dem Mann beleidigt und beschimpft worden, erklärte die Polizei weiter. Beim Versuch, nach einem 55-Jährigen zu treten, sei er gestürzt und von den Anwesenden bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Der alkoholisierte Mann wurde in Gewahrsam genommen.

Grüne in Sachsen vor der Bundestagswahl häufig attackiert

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock nannte den Angriff in Plauen „schockierend“. Die Landesvorsitzende der Grünen in Sachsen, Christin Furtenbacher, erklärte: „Wir haben in diesem Wahlkampf viele, oft sehr harte Angriffe bis hin zu Mordaufrufen zu erdulden gehabt. Der Überfall in Plauen zeigt leider nur zu deutlich, wie schnell aus Worten Taten werden können.“

In den vergangenen Wochen hatten Plakate der rechtsextremen Splitterpartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Hängt die Grünen“ für Empörung gesorgt. Das Landgericht München I untersagte der Partei am Montag (20.09.2021) per einstweiliger Verfügung, die Plakate weiterzunutzen. Die Entscheidung gilt bundesweit. Begründet wurde das Verbot unter anderem damit, dass der Slogan als Aufforderung zu einer Straftat zu verstehen ist. (ktho/afp)

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