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Gewinner und Verlierer: In den Umfragen gibt Olaf Scholz (SPD, rechts) mehr und mehr den Ton an. Armin Laschet (CDU) muss eher zuschauen. (Archivbild)
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Gewinner und Verlierer: In den Umfragen gibt Olaf Scholz (SPD, rechts) mehr und mehr den Ton an. Armin Laschet (CDU) muss eher zuschauen. (Archivbild)

Bundestagswahl 2021

SPD und Scholz legen in Umfrage zu – Laschet und CDU stürzen ab

  • Jennifer Greve
    VonJennifer Greve
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Wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2021 wackelt die Union bedenklich. Vor allem Armin Laschet kommt nicht gut an. Die SPD mit Olaf Scholz sind im Aufwind.

Frankfurt – Die Frage „Wer kann Kanzler(oder Kanzlerin)?“ steht bei der Bundestagswahl 2021 vielfach im Fokus. Nach neusten Umfrageergebnissen hat Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat im direkten Duell der Kanzlerkandidaten die Nase vorn. Zu diesem Ergebnis kam das ZDF-Politbarometer.

Die am Freitag (13.08.2021) veröffentlichte Umfrage ergab, dass 59 Prozent der Befragten Olaf Scholz das Kanzleramt zutrauten. Im Vergleich zur Umfrage vor zwei Wochen erreichte der SPD-Politiker einen Zuwachs von fünf Prozentpunkten. Als nicht geeignet schätzen ihn 33 Prozent der Befragten ein.

Bundestagswahl 2021: Armin Laschet verliert erneut Prozentpunkte im Umfrage

Mit großem Abstand folgt Armin Laschet (CDU) mit 28 Prozent positiver Stimmen. Er verlor sieben Prozentpunkte. 67 Prozent der Befragten halten Laschet für ungeeignet. Der Druck auf Laschet wächst schon länger - denn die Umfragewerte der Union befinden sich im Sinkflut. Annalena Baerbock (Grüne) folgte auf Platz drei. Als geeignet empfinden sie nur 23 Prozent der Befragten. Damit sinken ihre Umfragewerte um zwei Prozentpunkte. Für ungeeignet erachten sie 70 Prozent der Befragten.

Antworten in Prozenten* auf die Frage, ob die Kanzlerkandidaten für geeignet gehalten werden:

  • Olaf Scholz (SPD): Geeignet 59 Prozent (+5), ungeeignet 33 Prozent
  • Armin Laschet (CDU): Geeignet 28 Prozent (-7), ungeeignet 67 Prozent
  • Annalena Baerbock (Grüne): Geeignet 23 Prozent (-2), ungeeignet 70 Prozent

Bundestagswahl 2021: Olaf Scholz nach ZDF-Politbarometer favorisierter Kanzler-Kandidat

Die Beliebtheit der Kandidierenden kann das Wahlergebnis passiv beeinflussen, da die Bevölkerung den Kanzler oder die Kanzlerin in Deutschland nicht direkt wählt. Mit seinen steigenden Umfragewerten beim ZDF-Politbarometer hat SPD-Kandidat Scholz demnach seinen Vorsprung weiter ausgebaut.

Bei der Frage „Wen hätten Sie am liebsten als Bundeskanzler:in?“ sicherte sich Scholz mit 44 Prozent der Stimmen Platz eins. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Wochen. Laschet belegte bei dieser Frage erneut Platz zwei mit 21 Prozent. Er verlor acht Prozentpunkte. Baerbock folgte auf Platz drei mit 16 Prozent der Stimmen. Das sind vier Prozentpunkte weniger.

Antworten in Prozenten* auf die Frage, wer der oder die favorisierte Bundeskanzler:in sei:

  • Olaf Scholz (SPD): 44 Prozent (+10)
  • Armin Laschet (CDU): 21 Prozent (-8)
  • Annalena Baerbock (Grüne): 16 Prozent (-4)

Video: Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 läuft an - Umfragen zeigen Stimmungsbilder

Bundestagswahl 2021: Union nach ZDF-Politbarometer favorisierte Partei - SPD mit Rekordhoch

Ähnlich starke Veränderungen gab es bei der sogenannten Projektion des ZDF-Politbarometers: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, lägen CDU/CSU an der Spitze. 26 Prozent der Befragten würden die Union wählen. Das sind zwei Prozentpunkte Verlust.

Auf Platz zwei stehen SPD und Grüne mit 19 Prozent. Für die SPD wäre das der beste Wert seit fast drei Jahren. Die Partei gewinnt drei Prozentpunkte dazu. Die Grünen hingegen verlieren zwei Prozentpunkte. AfD und FDP bekamen jeweils elf Prozent der Stimmen. Während der AfD-Wert unverändert war, gewann die FDP einen Prozentpunkt dazu. Als Schlusslichter folgen die Linke und Andere - beide mit unveränderten Werten.

Antworten in Prozenten* auf die Projektion, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre:

  • CDU/CSU: 26 Prozent (-2)
  • SPD: 19 Prozent (+3)
  • Grüne: 19 Prozent (-2)
  • FDP: 11 Prozent (+1)
  • AfD: 11 Prozent (0)
  • Linke: 7 Prozent (0)
  • Andere: 7 Prozent (0)

Bei der Betrachtung der obengenannten Zahlen sollten Nutzer:innen im Hinterkopf behalten, dass Wahlumfragen generell mit Unsicherheiten behaftet sind. Die Gewichtung der Daten erfolgt durch Meinungsforschungsinstitute. Sie kann durch nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschwert werden. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. (jey/dpa)

*Die Umfrage zum Politbarometer wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 10.08.2021 bis 12.08.2021 bei 1.252 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Der Rest zu 100 Prozent ist jeweils „weiß nicht“.

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