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CDU-Generalsekretär Markus Blume macht Armin Laschet für die schlechten Umfrageergebnisse der Union verantwortlich.
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CDU-Generalsekretär Markus Blume macht Armin Laschet für die schlechten Umfrageergebnisse der Union verantwortlich.

Bundestagswahl

Laschet-Zoff in der Union – „Mit Söder stünden wir besser da“

  • VonMax Schäfer
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Vor der Bundestagswahl herrscht Unruhe in der Union. CSU-Generalsekretär Markus Blume macht Armin Laschet für die schlechten Umfragewerte verantwortlich.

Berlin/Nürnberg – Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2021 stehen CDU und CSU in den Umfragen vor einem historischen Absturz. In Umfragen steht die Union zwischen 19 und 25 %. Sogar die CSU steht laut einer Umfrage von Infratest dimap in Bayern nur noch bei 28 %.

Die Union müsste im Bund damit ihre Rolle als stärkste Partei an die SPD mit Spitzenkandidat Olaf Scholz abgeben. Angesichts des drohenden Wahldebakels wächst die Unruhe in der Union. Auch die Kritik an Kanzlerkandidat Armin Laschet nimmt zu.

Streit bei der Union: CSU-Generalsekretär Blume attackiert Armin Laschet

Für CSU-Generalsekretär Markus Blume ist auch Armin Laschet für die schlechten Umfragewerte verantwortlich. „Natürlich stünden wir mit Markus Söder besser da“, sagte er in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Die hohen Zustimmungswerte für Markus Söder würden zeigen, welches Potenzial die Union eigentlich habe, so Blume. Die niedrigen Umfragewerte dürften niemals Maßstab für die Union sein, bekräftigte der CSU-Politiker. „Wir sind Volkspartei und werden es auch bleiben.“

Markus Blume lastete Laschet auch den Absturz der CSU in Bayern auf unter 30 % an. Bei Bundestagswahlen gebe es immer einen starken Einfluss des Bundestrends, sagte er dem Nachrichtenmagazin: „Davon können wir uns nicht freimachen.“

Bundestagswahl: Zoff in der Union – Druck auf Armin Laschet wächst

Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt übte zuletzt Druck auf Armin Laschet aus. Angesichts des zweiten Triells der drei Kanzlerkandidat:innen bei ARD und ZDF müsse Armin Laschet die „Möglichkeit nutzen, seine Persönlichkeitswerte deutlich zu verbessern“, sagte Dobrindt dem Bayerischen Rundfunk.

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Angesichts der Kritik vonseiten der CSU-Spitze rief Armin Laschet zur Geschlossenheit in der Union auf. Man stehe vor einer Richtungsentscheidung, so der CDU-Chef bei einer Vorstandssitzung der Europäischen Volkspartei (EVP) in Berlin. CDU und CSU würden gemeinsam alles tun, diese Wahlen zu gewinnen, so der Kanzlerkandidat der Union. Angela Merkel betonte, dass der Ausgang der Bundestagswahl trotz schlechter Umfragewerte weiterhin offen sei. „Wir sind mitten im Wahlkampf“, sagte die scheidende Bundeskanzlerin: „Abgerechnet wird am Wahltag“, so Merkel kämpferisch.

Streit in der Union: Markus Söder ruft zur Geschlossenheit auf - und weist Kritik zurück

Der Union laufe die Zeit davon, um einen Stimmungsumschwung herbeizuführen, hatte zuvor CSU-Chef Markus Söder gewarnt. Die CSU wolle mit ihrem Parteitag am Freitag (10.09.2021) und Samstag (11.09.2021) in Nürnberg die Trendwende einleiten. Auch Söder betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit. Die Union könne nur gemeinsam die Wahl gewinnen, sagte der bayerische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur.

Markus Söder wies jedoch Kritik zurück, dass er Laschet nicht ausreichend unterstütze. Es gebe kaum eine Gruppe, die so viele Wahlkampfveranstaltungen für ihn gemacht habe wie die CSU, sagte der CSU-Chef dem Handelsblatt. (Max Schäfer)

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