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Annalena Baerbock (Grüne): Ihre Umfragewerte sinken.
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Annalena Baerbock (Grüne): Ihre Umfragewerte sinken.

RTL/ntv-Trendbarometer

Vor der Bundestagswahl: Grünen-Chefin Annalena Baerbock stürzt in Umfrage ab – FDP zieht mit SPD gleich

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Wie könnte das Ergebnis einer Bundestagswahl aussehen, wenn am Sonntag gewählt würde? Eine aktuelle Umfrage zeichnet ein Bild.

Berlin - Die Union liegt einer neuen politischen Meinungsumfrage zufolge wieder vor den Grünen, die FDP hat zur SPD auf Rang drei aufgeschlossen. Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer, erhoben von Forsa, gewinnen CDU/CSU einen Prozentpunkt und könnten aktuell mit 25 Prozent rechnen, wäre am Sonntag bereits Bundestagswahl. Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor. Die Grünen verlieren hingegen im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und liegen bei 24 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt und ist nun gleichauf mit der SPD mit jeweils 14 Prozent. Die AfD büßt einen Prozentpunkt auf 9 Prozent ein. Die Linke würde 6 Prozent erreichen.

Wenn jetzt der neue Bundestag gewählt würde, könnten demnach gemäß der Befragten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 25 Prozent (Bundestagswahl 2017 32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 14 Prozent (10,7%), Grüne 24 Prozent (8,9%), Linke 6 Prozent (9,2%), AfD 9 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Aktuell liegt die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen mit 26 Prozent über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).
 

Transparenz

Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 25. bis 31. Mai 2021 erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.
 

Bundestagswahl: Im Westen Grüne stärkste Kraft vor CDU/CSU, im Osten CDU vor AfD

Über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist Ost- und Westdeutschland bei den Wahlabsichten immer noch gespalten. Im Westen rangieren die Grünen mit 26 Prozent einen Prozentpunkt vor der Union - im Osten erreichen die Grünen dagegen nur 12 Prozent. In Westdeutschland kommen SPD und FDP auf jeweils 15 Prozent, im Osten erreichten die SPD 12 und die FDP 10 Prozent. In Ostdeutschland ist die CDU mit 23 Prozent stärkste Kraft, auf Platz 2 folgt mit 21 Prozent die AfD. Im Westen allerdings erreicht die AfD lediglich 7 Prozent. 13 Prozent der Ostdeutschen würden derzeit die Linke wählen, in Westdeutschland erreicht sie 4 Prozent.

Bundestagswahl: Baerbock verliert an Sympathie

In der Kanzlerfrage liegt Grünen-Chefin Annalena Baerbock weiter vorn, ihr Vorsprung vor den Konkurrenten Armin Laschet und Olaf Scholz ist aber geschrumpft. Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich derzeit 24 Prozent für Baerbock entscheiden - 8 Prozentpunkte weniger als vor fünf Wochen, kurz nach ihrer Nominierung. CDU-Chef Laschet käme aktuell auf 19 Prozent (plus ein Prozentpunkt), Vizekanzler Scholz von der SPD würde unverändert 14 Prozent erreichen. 43 Prozent der Befragten würden sich für keinen der drei entscheiden. (ktho/dpa)

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